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topplus Global Dairy Trade

Internationale Milchpreise sinken um 1,5 %

Der Durchschnittspreis für Milchprodukte an der Handelsbörse „Global Dairy Trade“ sank um 1,5 % auf 3.414 $/t. Im Jahr 2022 stieg der Preisindex im Schnitt um 4 %.

Lesezeit: 2 Minuten

Auf der internationalen Handelsplattform „Global Dairy Trade“ ist der Durchschnittspreis über alle Produkte und Zeiträume in dieser Woche um 1,5 % auf 3.414 $/t gesunken. Der Global Dairy Trade-Preisindex sank um 17 Punkte auf 1.046 Punkte.

Die Produkte haben sich im Preis unterschiedlich entwickelt: Im Preis gestiegen sind Butter (+3,8 % auf 4.922$/t) und Cheddar (+1,5 % auf 5.086$/t). Mit Preisabschlägen verhandelt wurden Vollmilchpulver (-2,0 % auf 3.264 $/t), Magermilchpulver (-2,4 % auf 2.769 $/t) und Butteröl (-2,6 % auf 5.447 $/t). Nicht verhandelt oder nicht angeboten wurden Buttermilchpulver, Süßmolkenpulver und Laktose.

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Die gehandelte Menge lag mit 30.693 t unter dem Niveau der vergangen Auktion (32.582 t). Die Auktion findet alle zwei Wochen statt.

Jahresbericht 2022: Mehr Umsatz bei der Global Dairy Trade

Die internationale Handelsbörse hat 2022 Kontrakte für Milchprodukte im Gesamtwert von etwa 2,7 Mrd. $ (2,53 Mrd. €) umgesetzt – rund 200 Mio. $ (187 Mio. €) mehr als 2021. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht hervor. Die abgeschlossenen Kontrakte für alle Produkte umfassten rund 647.300 t und damit 3,3 % oder 20.550 t mehr als im Vorjahr.

Im Jahr 2019, vor Corona, lag die Handelsmenge noch bei 682 000 t und im milchreichen Jahr 2014 sogar bei gut 1 Mio t. Der jüngste Umsatzanstieg an der GDT resultierte auch aus den höheren Verkaufspreisen. Diese hatten im Frühjahr 2022 aufgrund des knappen Rohstoffangebotes Rekordhöhen erklommen, gaben danach aber wegen der Kaufzurückhaltung der Kunden wieder deutlich nach.

Im Schnitt 4 % höhere Preise 2022

Unter dem Strich legte der zusammenfassende Preisindex über alle Produkte hinweg im Vorjahresvergleich um 4 % zu; 2021 war bereits ein Plus von 25 % verzeichnet worden. Als Bremse erwies sich das wichtigste GDT-Handelsprodukt Vollmilchpulver, das einen Anteil von 53 % der Handelsmenge ausmacht und sich im Schnitt aller Auktionen gegenüber 2021 nur um 1 % verteuerte. Für Magermilchpulver (25 % Handelsanteil) mussten die Kunden im Jahresmittel dagegen 11 % mehr bezahlen, für Butter 12 % und für Cheddarkäse sogar 19 %.

Die Verteilung der Einkäufer auf der Handelsbörse

Den sechs anbietenden Molkereiunternehmen aus Ozeanien, Europa und den USA standen insgesamt 370 registrierte Bieter aus 66 Ländern gegenüber. Diese kamen zu 59 % aus Asien und Ozeanien. In Afrika waren 11 % sowie in Europa und dem Mittleren Osten jeweils 10 % ansässig. Zudem stammten 8 % der Kaufgebote aus Mittel- und Südamerika, nur 2 % aus Nordamerika.

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