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Kontraktverhandlungen

Milchdialog erinnert an Milchgelderhöhung

Höhere Milchpreise fordern im Milchdialog zusammengeschlossene Landwirte anlässlich der Kontraktverhandlungen zur weißen Linie. Auch Exportware müsse teurer werden.

Lesezeit: 2 Minuten

Molkereien sollen ihre Abgabepreise beim Lebensmitteleinzelhandel exorbitant anheben. Anlässlich der Kontraktverhandlungen für die Weiße Linie ist das die Forderung von Milchdialog. Milchdialog ist ein Bündnis, das sich aus dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM), der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der LsV-Milchgruppe, dem European Milk Board (EMB), den Freien Bauern und der MEG Milch Board sowie LsV Deutschland zusammensetzt.

Nach Ansicht von Milchdialog lassen die Märkte die Preiserhöhung zu: Auf den internationalen Märkten, den Terminbörsen wie auch an den Kassamärkten seien deutliche Anstiege zu verzeichnen. Der ife-Börsenmilchwert steuert für die Jahresmitte 2021 auf die 40-Cent-Marke zu. Milchdialog erwartet, dass sich diese Markt-und Preisentwicklung eins zu eins auf den Milcherzeugerpreis niederschlägt.

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Mindestens 40 ct/kg Milchgeld

Neben allen anderen Segmenten, für die in den nächsten Wochen Kontrakte mit dem LEH abzuschließen sind, muss auch für den Anteil der Rohmilch, der in die industrielle Verarbeitung bzw. in den Export geht, ein wesentlich höheres Erlösniveau umgesetzt werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Kostenentwicklung der Milcherzeugung mache einen Milcherzeugerpreis, bei dem mindestens eine „Vier“ vorne steht, geradezu existenziell notwendig.

Wie es heißt, stehen die Milchdialog-Teilnehmer dabei Mehrwertprogrammen durchaus offen gegenüber. Mehrwertprogramme, die auf nicht kostendeckenden Preisen aufsetzen, seien allerdings kein echter Mehrwert. Ein erster Schritt für eine Verbesserung der Situation wäre nach Ansicht der landwirtschaftlichen Vertreter die Modernisierung der Lieferbeziehungen.

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