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Premiere in Frankreich: Verbraucher bestimmen Milchpreis

Erstmals konnten Verbraucher in Frankreich ihre Milch selbst kreieren und den Preis bestimmen. Die Initiative "C'est qui le patron?" ("Wer ist hier der Boss?") wurde von Nicolas Chabanne, Präsident einer Organisation gegen Lebensmittelverschwendung, mitgegründet. Das berichtet die Wirtschaftszeitung "Les Echos".

Lesezeit: 2 Minuten

Erstmals konnten Verbraucher in Frankreich ihre Milch selbst kreieren und den Preis bestimmen. Die Initiative "C'est qui le patron?" ("Wer ist hier der Boss?") wurde von Nicolas Chabanne, Präsident einer Organisation gegen Lebensmittelverschwendung, mitgegründet. Das berichtet die französische Wirtschaftszeitung "Les Echos".


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Wie auf der dazugehörigen Seite zur Iinitiative zu lesen ist, haben 6.850 Verbraucher haben an der Online-Umfrage teilgenommen. Darin konnten sie ihre "Wunscheigenschaften" der Milch per Klick festlegen, die von der "Vergütung" der Landwirte, Haltung- und Fütterungsweisen bis zur Verpackung reichte. Daraus wiederum hat sich der Preis bestimmt.


Dabei herausgekommen ist eine Milch mit folgenden Eigenschaften:


  • Der Milchpreis soll die Freizeit und Ersatz des Betriebsleiters abgelten (höchste der zur Wahl standenen "Vergütungsstufen").

  • Herkunftsland soll Frankreich sein.

  • Weidegang für Kühe von drei bis sechs Monate pro Jahr.
  • Die Kühe sollen GVO-frei gefüttert werden.
  • Die Stallfütterung sollte zu einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in der Milch beitragen
  • Die Futtermittel sollten aus einem Umkreis von 100 km zum Betrieb beschafft werden
  • Die Milch sollte in "Tetra-Packs" mit Schraubverschluss abgefüllt werden.
Diese Milch ist seit dem 17. Oktober 2016 in der Region Rhône-Alpes für die Verbraucher zu 99 Cent/Liter bei der Supermarkt-Kette Carrefour erhältlich. Ab dem 2. November soll sie landesweit in 5.200 Filialen des Einzelhändlers zu erwerben sein. Die Milcherzeuger sollen garantiert 39 Cent/Literausbezahlt bekommen.


Rund 50 Familienbetriebe, die anlässlich der Krise in großen Schwierigkeiten stecken, nehmen an der Initiative teil. Vorraussichtlich sollen 7 bis 10 Mio. Liter Milch abgesetzt werden.

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