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Neuer Versuchsstall in Riswick eingeweiht

Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hat heute ihren neuen Versuchsstall auf Haus Riswick eingeweiht. Der neue Stall bietet 144 Kühen Platz und soll vor allem für Fütterungsversuche und zur Messung klimarelevanter Gase aus der Milchviehhaltung genutzt werden.

Lesezeit: 2 Minuten

Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hat heute ihren neuen Versuchsstall auf Haus Riswick eingeweiht. Der neue Stall bietet 144 Kühen Platz und soll vor allem für Fütterungsversuche und zur Messung klimarelevanter Gase aus der Milchviehhaltung genutzt werden.


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Für die Fütterungsversuche stehen 84 Futterwiegetröge und 12 Wasserwiegetröge zur Verfügung. Selbst im Transit- und Trockensteherbereich sind Wiegetröge vorhanden, so dass hier demnächst auch Fütterungsversuche durchgeführt werden können. Der vierreihige Laufstall ist mit Hochboxen ausgestattet, auf denen Gummimatten installiert sind. Gemolken wird in einem 32-Außenmelker-Karussell.



Der neue Stall bietet 144 Kühen Platz.


Der Bereich für kalbende Kühe befindet sich in Sichtkontakt zur Herde. Nach dem Melken können die kranke oder brünstige Kühe separiert werden. Im Stall werden die Kühe in sechs separaten Gruppen zu jeweils 24 Tieren gehalten. Die Exkremente von vier Gruppen können quantitativ und qualitativ beprobt werden.


Absolute Besonderheit der Versuchsanlage und weltweit einzigartig ist die Einteilung des Stalles in drei Teile zur Messung klimarelevanter Gase wie Methan, Lachgas oder Ammoniak. Um die Stallabteile zu trennen, werden Folien heruntergelassen, die die Abteile klimatisch vollständig voneinander trennen. Durch die Querlüftung sollen einströmende Luftbestandteile und ausströmende Luftbestandteile gemessen werden und über einen Multigasmonitor analysiert werden. Auf diese Weise sollen sowohl Unterschiede zwischen den Haltungsverfahren (Spaltenboden oder planbefestigte Böden) aber auch Unterschiede zwischen verschiedenen Rationen und deren Einfluss auf die Entstehung klimarelevanter Gase gemessen werden.



Durch Folien werden die Stallabteile voneinander getrennt.


Auch der Einfluss der Entmistungfrequenz auf die Emissionsbildung im Kuhstall soll untersucht werden.Die ersten Versuche im neuen Stall werden wohl im kommenden Jahr anlaufen.

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