Milchviehhaltung

Was beschäftigt die Grünland-Landwirte? Plus

Gänse, Mäuse, Wolf und der Wunsch nach flexibleren Programmen bestimmen die Milcherzeugung auf reinen Grünlandstandorten. Das zeigte eine Veranstaltung des Grünlandzentrums Niedersachsen/Bremen.

Die Landwirtschaft steht aktuell vor zahlreichen Herausforderungen, erläuterte Dr. Arno Krause, Geschäftsführer des Grünlandzentrums Niedersachsen/Bremen auf dem Milchviehbetrieb von Klaus Borde in Jemgum im Landkreis Leer (Niedersachsen): Sie ist stark vom Klimawandel betroffen und muss zugleich zu seinem Aufhalten beitragen. Zudem würden hohe Anforderungen an die Landwirtschaft in Bezug auf den Erhalt der Biodiversität gestellt. Und auch die Schließung von Nährstoffkreisläufen gehöre zu den Herausforderungen.

Zugleich stünden die Landwirte im Konflikt zwischen Nahrungsmittelproduktion, Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit und wachsenden gesellschaftlichen Anforderungen, so Dr. Krause. Aufgabe des Grünlandzentrums sei es daher, die Funktionen des Grünlandes einzuordnen und zu fördern, um sein Potenzial besser nutzbar zu machen. Denn Grünland könne maßgeblich zum Klima-, Wasser- und Erosionsschutz beitragen, die Biodiversität und Bodenfruchtbarkeit verbessern und sei zugleich Wirtschafts- und Ernährungsgrundlage.

Trotzdem treiben die Landwirte in intensiven Grünlandregionen einige Sorgen um. Diese beschrieben die Anwesenden so:

  • Landwirtschaft, auch auf dem Grünland, ist kein Selbstzweck: Für Gitta Connemann, stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion u.a. für den Bereich Landwirtschaft, muss Landwirtschaft in erster Linie der Ernährungssicherung dienen. Wie schnell sich das wenden kann, zeige aktuell das Thema Schweinefleisch: Zuletzt lag der Selbstversorgungsgrad noch bei 107 %, doch die Einschränkungen für deutsche Sauen- und...


Diskussionen zum Artikel

von Steffen Hinrichs

Grünlandwirte mit Milchvieh beschäftigt auch der derzeit desaströs Milchpreis

Wenn der Politik die regionale Ernährumgsicherung wichtig ist ,sollte sie dem Bauern nicht nur seine Systemrelevantheit zugestehen ,sondern auch für faire Marktverhältnisse sorgen und uns Bauern nicht in den Ruin stürzen lassen . Denn viel anderes kann man aus Grünland ja nicht machen

von Gerd Uken

Die Überschrift führt

Etwas in die Irre....... Weidemilch sollte doch 5 Cent mehr bringen so die Molkerei- leider kommt da nichts von an bei den teilnehmenden Betrieben. Das Grünlandzentrum hat das doch bestätigt

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