Leserfrage

Wie die Oxytocingabe bei Kühen im Melkstand reduzieren?

Ein Melker auf unserem Betrieb spritzt mehrere Tiere, vor allem die jungen Färsen, immer mit Oxytocin an. Mittlerweile sind diese Tiere schon abhängig davon. Was kann ich dagegen machen?

Frage:

Ich arbeite auf einem Milchvieh­betrieb mit 250 Kühen. Morgens und abends melken verschiedene Personen. Ein Melker, der jeden Morgen dabei ist, spritzt mehrere Tiere, vor allem die jungen Färsen, immer mit dem Hormon Oxytocin an. Mittlerweile sind diese Tiere schon abhängig von der Oxytocingabe und lassen die Milch nicht mehr ohne Spritze laufen. Was kann ich dagegen machen?

Antwort:

Die Oxytocingabe ist nicht verboten. Allerdings birgt diese künst­liche Hormongabe auch Risiken.

Stress hemmt die natürliche Oxytocingabe. Bei jungen Färsen entsteht vor allem Stress, weil sie das Melken noch nicht kennen. Bei äl­teren Kühen entsteht Stress, wenn sich die Routine beim Melken ändert, z. B. andere Abläufe, andere Mit­arbeiter aber auch, wenn Sie...


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