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"Wird an der Grünlandpflege gespart, gibt man das an Kraftfutterkosten wieder aus"

Die Ansprüche an das Grünland sind hoch - hohe Erträge, hohe Belastbarkeit und dichte Grasnarben. Diese können aber nur durch Pflegemaßnahmen erfüllt werden. "Wird in der Grünlandpflege gespart, gibt man das an Kraftfutterkosten wieder aus", sagte Hubert Kivelitz auf dem 65. Grünlandtag in Spohle.

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Die Ansprüche an das Grünland sind hoch - hohe Erträge, hohe Belastbarkeit und dichte Grasnarben. Diese können aber nur durch Pflegemaßnahmen erfüllt werden. "Wird in der Grünlandpflege gespart, gibt man das an Kraftfutterkosten wieder aus", sagte Hubert Kivelitz, Referent für Grünland, Futterbau und Zwischenfrüchte bei der LWK Nordrhein-Westfalen, auf dem 65. Grünlandtag in Spohle.


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Die Veranstaltung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen lockte über 300 Zuhörer in das „Hotel Spohler Krug“. Unter dem Motto „Für die Zukunft planen – Künftige Entwicklungen, Kosten und Qualität im Blick“ referierten verschiedene Experten über künftige Anforderungen aus der Politik und Gesellschaft zur Futterproduktion und nationale und internationale Milchmarktentwicklungen.

 

„Zukünftig wird sich der Erfolg oder Misserfolg der Betriebe vermehrt durch objektiv messbare Umwelt- und Sozialstandards zeigen“, sagte Franz Jansen-Minßen, Fachbereichsleiter Nachhaltige Landnutzung, Ländlicher Raum bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Er ist sich sicher, dass die Indikatoren der Nachhaltigkeit, an denen die Landwirte gemessen werden, in Zukunft immer mehr werden.

 

Trotz der Trendwende, die sich durch höhere Erzeugerpreise bei den Betrieben auswirkt, stehen die Milchviehhalter auch in 2017 weiteren Herausforderungen gegenüber. So lautet die Prognose von Dr. Albert Hortmann-Scholten, Unternehmensbereichsleiter  bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. „Schließlich ist nach der Tiefpreisphase vor der Hochpreisphase und vor der nächsten Krise“, begründet Hortmann-Scholten seine Aussage.

 

Neben den Marktentwicklungen ging es auf der Veranstaltung auch darum, wie sich hohe Futteraufnahmen auf den Betrieben realisieren lassen. Um eine hohe Futteraufnahme der Kühe zu erzielen, sind Silagen mit hohen Energie- und Nährstoffgehalten erforderlich, das geht aus dem Vortrag von Dirk Albers, Berater für Rinderhaltung und Rinderfütterung bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, hervor. Die Futteraufnahme und die Futterqualität sind zwei wichtige Faktoren hinsichtlich der Gesunderhaltung der Milchkühe. Das Ziel ist eine möglichst hohe Futteraufnahme von 10 bis 12 kg TM/Kuh und Tag zu Laktationsbeginn. Um das zu erreichen muss eine Nacherwärmung verhindert und ein regelmäßiges Nachschieben des Futters gewährleistet werden, so Albers.

 

Darüber hinaus stellte Dr. Christine Kalzendorf die Ergebnisse des Silagewettbewerbs vor. Es wurden 444 Gras- und 162 Maisproben angebaut. Die Bedingungen des Wettbewerbs mit 25-jähriger Tradition waren in 2016, bedingt durch die nassen Böden, besonders schwierig. Im Allgemeinen ist sie mit den Ergebnissen aber zufrieden. (jm)

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