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Geförderte Betriebsaufgabe

Schweinehaltung: Belgische Regierung lockert Regeln für Ausstiegsprogramm

Belgiens Regierung weicht die Regeln für das eigene Ausstiegsprogramm aus der Schweinehaltung auf. Der Grund dafür liegt in den zu eng gefassten Regeln.

Lesezeit: 2 Minuten

Im April dieses Jahres hatte die EU-Kommission der Regierung im belgischen Landesteil Flandern erlaubt, ein Aufkaufprogramm für die Schweinehaltung aufzulegen. Ziel der Initiative ist es, die Landwirte für die freiwillige, vollständige oder teilweise Stilllegung ihrer Betriebe zu entschädigen und so die entstehenden Stickstoffemissionen im Land zu verringern. Damit einhergehend soll der Schweinebestand bis 2030 um rund 30 % sinken.

Nur 236 Aufkaufanträge gestellt

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Wenige Monate nach dem Start hat die flämische Regierung jetzt beschlossen, die Anforderungen für die Teilnahme an dem Aufkaufprogramm zu lockern. Denn die Nachfrage auf Seiten der Schweinebetriebe fiel bislang überschaubar aus. Bis Juni stellten nur 236 der 980 Schweinebetriebe, die für das Aufkaufprogramm in Frage kamen, einen entsprechenden Antrag. Das zur Verfügung stehende Budget von 200 Mio. € ist damit bei weitem nicht ausgeschöpft und auch die angestrebten Reduzierungen der Emissionen bzw. des Bestandes liegen noch in weiter Ferne.

Geringere Emissions-Schwellenwerte für die Teilnahme

Zunächst sollten nur kleine und mittelständische Unternehmen, die mehr als 0,5 % zum Stickstoffeintrag in der angrenzenden Natur beitragen, einen Antrag stellen können. Dieser Emissions-Schwellenwert ist nun auf 0,025 % gesenkt worden. Damit erfüllen bis zu 3.000 Schweinehalter in dem Landesteil die Voraussetzungen für eine Teilnahme an der Aufkaufregelung. Insgesamt gibt es in Flandern noch knapp 4.200 Betriebe.

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