Afrikanische Schweinepest

ASP: Keine coronabedingten Engpässe bei Diagnostik

Die Bundesregierung hat auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion mitgeteilt, dass die Corona-Pandemie keinen Einfluss auf die Tierseuchenbekämpfung habe.

Zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 20. Mai 2020 wurden in Deutschland 70.954 virologische Untersuchungen auf den Erreger der Afrikanischen Schweinepest (ASP) durchgeführt, die allesamt negativ verlaufen sind. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervorgeht, hat das Corona-Geschehen keinen Einfluss auf die Tierseuchenbekämpfung. Alle Länder setzten die Präventionsmaßnahmen weiterhin um. Auch bei der Diagnostik gebe es durch die Pandemie keine Engpässe.

Untersuchungen zu anzeigepflichtigen Tierseuchen seien als höchst prioritär und unverzichtbar eingestuft worden, sodass ausreichend Reserve-Laborkapazitäten vorgehalten würden, schreibt die Regierung. Einige Tierseuchenübungen des Mobilen Bekämpfungszentrums mussten den Angaben zufolge ausgesetzt werden, sollen aber zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Aktuell seien zwölf europäische Staaten von der Afrikanischen Schweinepest betroffen; immer wieder komme es zu Ausbrüchen an der polnischen Westgrenze.


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