Belgien lockert Maßnahmen gegen Afrikanische Schweinepest

Das Betreten und die Bewirtschaftung der äußersten ASP-Sperrzone in Belgien ist nach Genehmigung zumindest tagsüber wieder erlaubt. Die Maßnahmen wurden nach Angaben des Ministeriums in Zusammenarbeit mit der EU-Kommission erstellt und gelten zunächst bis zum 14. November.

Am 13. September hatten die belgischen Behörden nach Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) ein 63 000 Hektar großes Sperrgebiet in der Region Luxemburg eingerichtet. Das Sperrgebiet hat nun drei Zonen, informiert der Deutsche Jagdverband unter Berufung auf die dpa. Im rund 12 500 Hektar großen Kern sind die Auflagen wie Fütter- und Jagdverbot sowie Bewegungs- und Bewirtschaftungsverbot am strengsten. Zudem wird dort aktiv nach toten Wildschweinen gesucht, deren Kadaver dann analysiert werden.

Das Betreten und die Bewirtschaftung der äußersten Zone ist nach Genehmigung hingegen zumindest tagsüber erlaubt. Die Maßnahmen wurden nach Angaben des Ministeriums in Zusammenarbeit mit der EU-Kommission erstellt und gelten zunächst bis zum 14. November.

Seit Ausbruch der ASP in Belgien vor einem Monat sind bislang 79 infizierte Wildschwein-Kadaver gefunden worden. Um die Ausbreitung zu verhindern, ließ das nationale Landwirtschaftsministerium in der betroffenen Region zuletzt 4000 Hausschweine töten.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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