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Dänische Schweinefleischexporte 2008 auf Rekordhoch

Der Export von dänischem Schweinefleisch hat 2008 trotz heraufziehender Wirtschaftskrise einen neuen Rekordstand erreicht. Nach Angaben der dänischen Branchenvereinigung Danske Slagterier erhöhten sich die Auslandslieferungen gegenüber 2007 um rund 3,7 % auf 1,94 Mio. t.

Lesezeit: 3 Minuten

Der Export von dänischem Schweinefleisch hat 2008 trotz heraufziehender Wirtschaftskrise einen neuen Rekordstand erreicht. Nach Angaben der dänischen Branchenvereinigung Danske Slagterier erhöhten sich die Auslandslieferungen gegenüber 2007 um rund 3,7 % auf 1,94 Mio. t. Zuletzt wurden knapp 90 % der dänischen Gesamtproduktion an Schweinefleisch in mehr als 130 Länder exportiert. Die Lieferungen nach Deutschland erhöhten sich um 12,2 % auf 541.627 t, wobei hauptsächlich Nacken, Schultern, Schinken und lebende Sauen gefragt waren. Bei der ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands führt man den Absatzsprung auf die starke Zunahme beim Lebendtierexport zurück, der sich 2008 auf rund 206.000 t summierte. Das Fleisch dieser Tiere gilt als deutsches Erzeugnis, wenn die Tiere in Deutschland geschlachtet werden. Die von Danske Slagterier vorgelegte Statistik enthält zudem in Deutschland für dänische Schlachthöfe grob zerlegte Teilstücke, die zum Teil nach Dänemark reimportiert werden. Berücksichtigt man diese Besonderheiten, ist nach Auffassung der ISN nicht Deutschland, sondern Großbritannien größter Abnehmer von dänischem Schweinefleisch.


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Die Briten haben 2008 gut 301.000 t dänisches Schweinefleisch geordert, was im Jahresvergleich einem Minus von 4,4 % entspricht. Dafür konnten die Dänen das Geschäft mit polnischen Abnehmern um mehr als ein Drittel auf gut 170.000 t ausbauen. Durch die drastische Bestandsabstockung stehen in dem osteuropäischen Land nicht genug Schlachttiere zur Verfügung, so dass Schlachtkörper und Teilstücke, aber auch lebende Schweine im europäischen Ausland zugekauft werden müssen. Von Wachstumsraten wie in Polen können die Dänen am lukrativen japanischen Markt nur träumen. Immerhin erhöhten sich die Schweinefleischlieferungen nach Japan um rund 3,3 % auf 165.027 t. Dagegen ist das Russlandgeschäft der Dänen 2008 regelrecht eingebrochen. Waren 2007 noch 161.129 t dänisches Schweinefleisch an russische Abnehmer gegangen, waren es ein Jahr später nur noch knapp 105.000 t. Russische Veterinärbehörden hatten im April 2008 für eine ganze Reihe europäischer Schlacht- und Zerlegebetriebe - darunter auch Betriebe von Danish Crown - ein Importverbot verhängt, weil Antibiotika-Rückstände im gelieferten Schweinefleisch gefunden worden waren. Verschärft wurden die Absatzprobleme in Russland durch die gegen Jahresende heraufziehende Finanzkrise, die etliche der dortigen Verarbeitungsunternehmen in Liquiditätsschwierigkeiten stürzte. Auch am US-Markt lief es zuletzt nicht rund: Die Exporte in die Staaten verringerten sich 2008 gegenüber dem Vorjahr um knapp 13 % auf 39.384 t. Dagegen legte der Export nach China und Hongkong kräftig zu. Beide Länder zusammen steigerten die Zukäufe in Dänemark um gut 50.000 t auf 123.000 t. Positiver Nebeneffekt für die dänische Schlachtschweineindustrie: In beiden asiatischen Ländern sind vor allem Schlachtabfälle und Nebenprodukte gefragt, die auf anderen Auslandsmärkten kaum unterzubringen sind. Auch "Down Under" brummte das Geschäft. Die Schweinefleischlieferungen nach Australien konnten 2008 im Jahresvergleich um ein Drittel auf knapp 44.000 t ausgeweitet werden.

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