Nationales Wissensnetzwerk Kupierverzicht

Kupierverzicht: „Pig-Check App“ überarbeitet

Die App „Pig-Check“ soll Schweinehalter und Berater bei der Umsetzung des Aktionsplans Kupierverzicht unterstützen. App-Entwickler IQ-Agrar hat die Anwendung jetzt nutzerfreundlicher überarbeitet.

Die im Rahmen des Projektes „Nationales Wissensnetzwerk Kupierverzicht“ entwickelte „Pig-Check App“ ist jetzt komfortabler anzuwenden. Sie wurde durch den Projektpartner IQ-Agrar-Service GmbH entwickelt und nun überarbeitet. Darauf hat der Bundesverband Rind und Schweine (BRS) in der vergangenen Woche hingewiesen. Die App ermöglicht die digitale Erfassung der Risikoanalyse sowie der Tierhaltererklärung auf schweinehaltenden Betrieben im Rahmen des Aktionsplans Kupierverzicht. Ziel der Überarbeitung war eine komfortable Nutzung und übersichtliche Darstellung für die Anwender.

Die Navigation innerhalb der Checklisten soll nun mit einer erleichterten Überprüfung der Eingaben möglich sein, so der BRS. Unvollständige Dokumente können zudem künftig zur weiteren Bearbeitung als Entwurf gespeichert werden und zu einem späteren Zeitpunkt vervollständigt werden. Abgeschlossene Risikoanalysen des zurückliegenden Erfassungszeitraumes können jetzt als Vorlage für die Bearbeitung zukünftiger Risikoanalysen hinterlegt werden.

Die App richtet sich insbesondere an Landwirte, Berater und Tierärzte. Die App steht kostenfrei als Webanwendung zur Verfügung. Zur App gelangen Sie HIER.

top agrar hat die App im vergangenen Jahr bereits im Praxiseinsatz getestet. Hier geht’s zum Video:

Das Projekt Nationales Wissensnetzwerk Kupierverzicht ist Bestandteil der Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) Tierschutz in der Projektphase „Wissen Dialog Praxis“. Die Förderung der MuD Tierschutz erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Projektnehmer und Kooperationspartner sind der Förderverein Bioökonomieforschung e.V. (FBF), die ISN-Projekt GmbH (ISN) und die IQ-Agrar Service GmbH (IQA).


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