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Agritechnica-Highlight: Erster autonomer Mähdrescher im Einsatz

In niederländischer Gerste hat kürzlich der weltweit erste autonom fahrende Mähdrescher gedroschen. In nur neun Monaten haben die Ingenieure die Maschine entwickelt, zu sehen auf der Agritechnica.

Lesezeit: 2 Minuten

Erstmals ist ein autonom arbeitender Mähdrescher zum praktischen Einsatz gekommen. Die fahrerlose Maschine wurde Mitte September in den Niederlanden beim Gerstendrusch eingesetzt.

Der kompakte Mähdrescher mit Raupenfahrwerk wurde als Pilotprojekt von dem niederländischen Erntespezialisten HuizingHarvest/Agrobotix in Kooperation mit dem Unternehmen eFarmer, einem Anbieter von Software und Hardware für die Präzisionslandwirtschaft, in einer Rekordzeit von nur neun Monaten bis zur Praxis entwickelt. Von eFarmer wurde dabei die Anwendung FieldBee eingebracht.

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Im Mittelpunkt des Pilotprojekts, mit dem Erkenntnisse für die weitere Automatisierung von Erntesystemen gewonnen werden sollen, steht nach Angaben der beteiligten Firmen ein sehr kompakter Mähdrescher. Die Schneidwerksbreite betrage 2 m bei einem Gesamtgewicht von rund 3,5 t und einem Korntankfassungsvermögen von 1 m3. Im autonomen Betrieb erreiche der Mähdrescher eine Druschleistung von bis zu 0,6 ha pro Stunde.

Die Wahl sei auf diese kompakte Mähdrescherbauform gefallen, um ein bodenschonendes Druschkonzept umzusetzen, so Agrobotix. Alle Mähdrescherfunktionen liefen komplett autonom und könnten vom Bediener per Smartphone-App überwacht und bei Bedarf gesteuert werden. In einem weiteren Schritt solle der Mähdrescher mit zusätzlichen Sensoren ausgestattet werden, wie etwa zur Ertrags- oder Qualitätserfassung. Gemeinsam mit Agrobotix arbeitet FieldBee an der Entwicklung weiterer autonomer Systeme, etwa im Bereich der Pflanzenschutz-Drohnen.

Das System wird anlässlich der Agritechnica erstmalig auf einer Fachmesse vorgestellt.

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