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Fliegl Kettenscheibenegge KSE 660 im top agrar-Fahrbericht

Mit der Kettenscheibenegge KSE 660 steigt Fliegl jetzt aktiv in den Sektor der Bodenbearbeitungsgeräte ein. Wir konnten eine Vorserienmaschine nach der Maisernte testen.

Schneiden, auffasern, flach einmischen und richtig Fläche schaffen – das sind die Kernaufgaben einer Kettenscheibenegge. Wir testeten bereits in der Vergangenheit Kettenscheibeneggen der australischen Firma Kelly (siehe top agrar Ausgabe 12/2009 und 05/2011). Nun steigt mit Fliegl ein deutscher Hersteller in die Produktion ein. Wir haben die KSE 660 zur Stoppelbearbeitung nach Mais eingesetzt.

Lang hinterher

Die Kettenscheibenegge lässt sich über eine Unterlenkertraverse kuppeln. Die Bolzendurchmesser der Deichsel hatten bei unserer Vorserienmaschine noch die Kategorie 2. Zukünftig will Fliegl das auf Kat. 3 ändern. Außerdem soll der gesamte Anbaubock noch etwas stabiler werden. Um die Maschine auf verschiedene Schleppergrößen anpassen zu können, ist der erste Teil der Deichsel über eine mechanische Spindel in der Neigung einstellbar.

Insgesamt braucht der Schlepper zum Ansteuern der hydraulischen Funktionen drei dw-Steuergeräte. Eines zum Ein- und Ausklappen, eines zum Spannen und Entspannen der Ketten und eines für das Fahrwerk. Optional gibt es auch eine elektromagnetische Bedienbox, dann ist nur ein dw-Steuergerät nötig.

Die Hydraulikleitungen für das Fahrwerk lassen sich über Kugelhähne absperren. Um das Gerät in Arbeitsstellung zu bringen, muss man die beiden Flügel zunächst ausklappen. Die Ketten spannt man anschließend über doppelt wirkende Hydraulikzylinder in den Seitenflügeln. Für eine ordentliche Bodenanpassung und aggressives Schneiden ist es wichtig, dass die Kette gespannt ist. Dabei sollten die Seitenteile aber noch etwas angehoben sein, ansonsten schieben die seitlichen Stützräder über den Boden.

Die Hydraulikzylinder muss Fliegl noch größer dimensionieren. Denn beim Ein- und Ausklappen als auch beim Ein- und Austeleskopieren reichte die Kraft der Zylinder im Test nicht immer aus – hier mussten wir schon mal tricksen. Fliegl hat das aber bereits erkannt und wird in die Serienmaschinen größere Zylinder einbauen.

Aufgrund der langen Ketten ist die Maschine mit 9,60 m recht lang. Das muss man bei engen Feldeinfahrten mit einkalkulieren. Weil die Achse aber ziemlich mittig...

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