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Neues Güllefass Samson PG II 25

Samson stellt mit der Vorstellung der neuen Güllefässer PG II 21 und PG II 25 die Produktion der übrigen PG-Baureihe ein. Um die vorteilhafte Gewichtsverteilung der alten PG 21 und PG 25 zu erhalten, haben die Ingenieure die Länge der PG II 21 und PG II 25 beibehalten.

Lesezeit: 6 Minuten

Samson stellt mit der Vorstellung der neuen Güllefässer PG II 21 und PG II 25 die Produktion der übrigen PG-Baureihe ein. Um die vorteilhafte Gewichtsverteilung der alten PG 21 und PG 25 zu erhalten, haben die Ingenieure die Länge der PG II 21 und PG II 25 beibehalten. Auch bei der Platzierung von Achsen und Rädern am Tank hat man sich an den Vorgängern PG 21 und PG 25 orientiert.


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Vorbereitet für die Zukunft


Die zwei neuen PG II Güllewagen hat der Hersteller ähnlich wie die übrigen Modelle der PG II-Baureihe mit robusteren Achsen und Bremsen ausgestattet. Die Abmessung der Bremsen nahm von 406 x 140 mm auf 410 x 180 mm zu. Die Achsenprofile sind jetzt 150 x 150 mm groß. Der Drehzahlsensor ist im Gegensatz zum außen an den Radachsen angebrachten Vorgängermodell in die Bremstrommeln integriert. Das soll die Geschwindigkeitsmessung verbessern. In Deutschland sind die Bremsen für eine Geschwindigkeit von 40 km/h ausgelegt.


Der Tank des Dreiachsers PG II 21 ist im Verhältnis zum PG 21 ein wenig kleiner und hat somit den geringsten Achsdruck aller PG II Güllewagen. Die maximale Transportbreite aller PG II Güllewagen ist 3 m, die maximale Transporthöhe 4 m.


Die Güllewagen können mit einem John Deeres NIR-Sensor nachgerüstet werden.


Robustere und stabilere Konstruktion


Wie die anderen PG II Güllewagen ist auch die Konstruktion der PG II 21 und der PG II 25 einfach, aber robust, denn der Tank ruht auf den zwei durchgängigen Längsträgern, schreibt Samson weiter. Zusätzlich ist der sektionierte Tank mit einer extra Schwallwand ausgestattet. Das soll die Stabilität auch bei Fahrten mit reduzierter Auslastung erhöhen.


Die mechanisch verstellbare Zugdeichsel der neuen Modelle sei an die Belastung der immer schwerer und leistungsstärker werdenden Zugtraktoren angepasst. Das soll die Lebensdauer der Güllewagen erhöhen, denn die Stoßbelastung im Fahrzeugrahmen werde reduziert. Zudem kann die Koppelhöhe der Zugkugel verstellt werden, so dass Traktor und Güllewagen ohne Einsatz von Adaptern jederzeit optimal gekoppelt werden können, heißt es.


Optional können die Güllewagen mit einer hydraulisch gefederten, verstellbaren Zugdeichsel ausgerüstet werden. Das stellt sicher, dass der Rahmen mit dem Tank waagerecht gestellt und das Fass somit ganz gefüllt werden kann. Beim Leeren des Wagens kann das vordere Ende so abgesenkt werden, dass bei Bedarf zusätzliches Gefälle zur Entleerungspumpe geschaffen wird. Der Fassboden zwischen dem Rahmen im neuen PG II Güllewagen ist bereits mit Gefälle eingebaut.


Fahrzeugrahmen mit mehr Flexibilität


Die Vorderachse der zwei neuen Güllewagen wurde um ca. 30 Prozent angehoben – die erhöhte Bodenfreiheit unter dieser Achse sei ein Vorteil beim Fahren auf öffentlichen Straßen. So ist der Fahrzeugrahmen flexibler und besser gefedert. Und das erhöhe den Fahrkomfort. Der maximale Drehwinkel wurde von 12,5 Grad auf 15 Grad erhöht.


Pumpenturm mit größerer Kapazität


Die zwei neuen PG II Güllewagen sind mit dem kompakteren Pumpenturm von Samson Agro bestückt. Rücklauf und Hydraulikschläuche sind im Pumpenturm integriert und so besser gegen Schläge und Stöße geschützt. Der neue Pumpenturm ist zudem flexibler und kann unmittelbar neben dem Güllewagen senkrecht in den Güllebehälter eingeführt werden. So können abgedeckte Güllebehälter problemlos durch die Planenöffnung geleert werden.


Die Befüllung erfolgt jetzt 15 % schneller als mit dem Pumpenturm der PG Güllewagen, weil der Querschnitt des Füllrohrs vergrößert wurde. Außerdem wurde die Hydraulik des Pumpenturms optimiert, um die Kapazität der Füllpumpe zu erhöhen.


Pumpentürme an Wagen mit Radantrieb haben ein Rührwerk, das die Gülle im Güllebehälter vor dem Einpumpen in den Güllewagen vermischt.


Für den Pumpenturm des PG II Güllewagens bietet das Unternehmen in der kommenden Saison eine neue Funktion mit der SlurryMaster8000 Systemsteuerung an. Mit ihr fährt der Pumpenturm nach der Befüllung schnell und sicher in die korrekte Position oben im Fülltrichter am Güllewagen zurück. Die neue Funktion besteht aus zwei Sensoren oben am Güllewagen unter dem Kranz des Pumpenturms. Sie registrieren die Position des Pumpenturms im Verhältnis zum Güllewagen und bei Annäherung reduzieren sie die Geschwindigkeit des Pumpenturms in Richtung Güllewagen. Wenn der Pumpenturm am Güllewagen sich genau über dem Fülltrichter befindet, erfassen die zwei Sensoren diese Position und weisen den Fahrer mit einem akustischen Signal darauf hin, dass der Turm nun senkrecht in den Fülltrichter abgesenkt und der Befüllvorgang abgeschlossen werden kann. Die Anordnung ist eine Hilfe für den Fahrer und verhindert eine Beschädigung des Pumpenturms. 


Die PG II 21 und PG II 25 sind mit der neuen Entladepumpe der PG II-Baureihe ausgestattet. Ihre Kapazität wurde im Verhältnis zur Entladepumpe der PG Güllewagen um 15-20 Prozent erhöht.


PG II 25 mit vollhydraulischem Radantrieb


Der PG II 25 ist mit vollhydraulischem Radantrieb (HWD) lieferbar. Viele dänische Lohnunternehmen bevorzugen Güllewagen mit HWD. Er erhöht die Leistungsfähigkeit und Effizienz des Güllewagens in hügeligem Gelände und auf nassem Boden. Darüber hinaus erleichtert er das Zurücksetzen beim Festfahren. Auch Radschlupf im Sommer wird minimiert.


Der PG II 25 HWD ist nach Ansiocht von Samson das Einarbeitungsgerät der Wahl, da es laut Samson die Felder optimal schont.

Die Pumpeneinheit am Radantrieb hat ein Splitgetriebe mit zwei Pumpen. Diese Pumpen versorgen die zwei Radmotoren und Füll- bzw. Ausbringpumpe. Darum ist die Befüllgeschwindigkeit bei einem Radantriebswagen höher und zwar bis zu 12 m³ pro Minute.


Positionssensor an der Gerätekupplung


Dank der SlurryMaster 8000 Steuerung für den PG II Güllewagen ist eine Nachrüstung mit einem Positions- bzw. Höhensensor für die Gerätekupplung möglich.

Mit dieser Option ist es über die SlurryMaster 8000 Steuerung möglich,


  1. die maximal zulässige Höhe des Geräts während des Transports,

  2. die Höhe der Gerätekupplung während des Arbeitens mit dem Gerät im Feld und

  3. die Höhe der Gerätekupplung beim Wenden der Maschine einzustellen.
Die aktuelle Höhe der Gerätekupplung kann darüber hinaus am Monitor abgefragt werden, damit der Fahrer sehen kann, ob die Gerätekupplung sich in der gewünschten Position befindet.


Interessante Ejektor- und SAP-Lösungen


Die PG II 21 und PG II 25 sind auch mit der neuen Ejektor-Befüllpumpe erhältlich. Die Befüllpumpe zeichnet sich dadurch aus, dass sie effizient, wartungsfrei und sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb sehr wirtschaftlich sein soll, heißt es weiter. Im Unterschied zu anderen Vakuumsystemen im Markt sei die Leistung des Ejektors in der gesamten Lebensdauer konstant, da keine Verschleißteile ausgetauscht werden müssen.


Der Ejektor ist ein sogenannter Inline-Ejektor, der geradlinig, also "in einer Linie", aufgebaut ist. Diese Konstruktion minimiert den Durchflussverlust und optimiert die Vakuumbildung. Dank seiner einfachen Konstruktion und der robusten Bauweise sei der Ejektor besonders anwendbar, wenn schwierige Flüssigkeiten gepumpt werden sollen.


Zusammen mit den neuen Befüllarmen (SAP 1 Mk2 und SAP 2), die an die Güllewagen montiert werden können, kann man von Zubringern mit Andocktrichtern, Güllelagunen, Andockstationen und Feldrandcontainern mit besonders flexiblen und wirtschaftlichen Pumpen- und Befülllösungen arbeiten.

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