Telelader mit Akku der Deutz AG Premium

Auf einer Pressekonferenz in Köln stellte die Deutz AG künftige Antriebskonzepte für Bau- und Landmaschinen vor. In einem Modulkonzept sollen die Hersteller der Maschinen unterschiedliche Antriebe vom Dieselmotor über einen Hybridantrieb bis zum reinen Elektroantrieb wählen können.

Beim Prototypen stammte die elektrische Energie aus einer Li-Ion-Batterie mit 30 kWh (Bildquelle: Höner)

Auf einer Pressekonferenz in Köln stellte die Deutz AG künftige Antriebskonzepte für Bau- und Landmaschinen vor. In einem Modulkonzept sollen die Hersteller der Maschinen unterschiedliche Antriebe vom Dieselmotor über einen Hybridantrieb bis zum reinen Elektroantrieb wählen können. Die Module sind so konstruiert, dass sie in etwa den gleichen Bauraum beanspruchen und jeweils in das gleiche Chassis passen. Bei der Konferenz stellte die Deutz AG einen Liebherr-Telelader mit Hybridantrieb, einen mit Akku und einen Manitou Teleskopen mit vollelektrischem Antrieb vor. Den Manitou konnten wir beim Umschlag von Kies selbst fahren. Die Deutz AG stellte zunächst die Strategie für die nächsten Jahre vor. Bei den elektrischen Antrieben profitieren die Konstrukteure von der Übernahme des Unternehmens Torqeedo im Jahr 2017, das auf rein elektrische Bootsantriebe spezialisiert ist. Die Mitarbeiter dort verfügten über sehr weitgehendes Knowhow im Bereich Li-Ion-Akku-Technologie und der passenden Regelelektronik, stellt die Deutz AG heraus. Durch die Übernahme habe man bis zu fünf Jahre interne Entwicklungsarbeit gespart. Vor allem bei Einsätzen in Ballungsräumen und in Gebäuden steigen die Anforderungen an „saubere“ Antriebe weiter. Dabei geht es künftig auch um das Reduzieren von C02-Emissionen. Die künftigen Antriebskonzepte ...

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Artikel geschrieben von

Guido Höner

stellv. Chefredakteur

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