Gülledüngung bei Nässe

Wienhoff Güllefass mit Triebachse im top agrar-Fahrbericht Premium

Der Güllespezialist Wienhoff hat ein einachsiges Güllefass mit einer hydraulischen Triebachse ausgestattet. Wir waren mit dem System auf einem nassen Acker unterwegs.

Eines der Hauptgeschäftsfelder vom Lohnunternehmen Bernhard Meyer aus Lingen ist die Gülleausbringung. Und die Einsatzgebiete haben es dabei in sich. Um auch auf nassen Sand- und Moorflächen möglichst bodenschonend fahren zu können, ist sein einachsiges Ausbringfass von Wienhoff mit einer Triebachse ausgerüstet. Damit verteilt sich der Vorschub auf alle sechs Räder des Gespanns. Mehr Traktion bietet nur eine Raupe.

Boden und Pflanzen schonen

Eines vorab: Ist der Boden nicht ausreichend tragfähig, gehört kein Güllefass auf den Acker! Lohnunternehmer Meyer versucht mit möglichst großen Reifen den Bodendruck so gering wie möglich zu halten um das Ausbringfenster im Frühjahr zu verlängern. So hat der vorgespannte John Deere 6215R Reifen der Größe 900/60 R42 hinten und 710/60 R30 vorne aufgezogen. Zusammen mit der Reifendruckregelanlage kann er den Reifendruck schnell anpassen und die Aufstandsfläche des Schleppers erhöhen. Das Fass kommt ebenfalls mit 900er Reifen auf 42“-Felge. Das Gespann sieht Meyer als Antwort auf einen Selbstfahrer. Mit dem Einachser ist er auch auf kleinen Flächen sehr wendig und somit zügig unterwegs. Das Fass bringt laut Hersteller ordentliche 6 t Stützlast mit, was die Traktion des Schleppers verbessert. Zudem überrollt nur eine Achse am Fass den Bestand. Meyer sieht das als Vorteil, weil er häufig mit dem 12,30 m breiten Schlitzgerät von Duport hinter dem Ausbringfass im Getreide und auf Grünland unterwegs ist und so die Pflanzen schont.

Traglast-Problem

Weil das einachsige 16 m3-Ausbringfass mit 9,5 t bereits ein ordentliches Leergewicht hat und der Injektor ...

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