Wördekemper: Mobilställe auf Kufen

Auf der EuroTier zeigte Wördekemper seine Mobilställe für die Haltung von Legehennen und Mastgeflügel. Die komplett eingerichteten Ställe stehen auf Kufen und können so einfach auf die nächste Auslauffläche gezogen werden. Dadurch können sich keine Krankheitskeime in der Freilandfläche aufbauen, sagt der Hersteller.

Längsträgersystem Mobilstall Wördekemper (Bildquelle: Hersteller)

Auf der vergangenen EuroTier zeigte Wördekemper seine Mobilställe für die Haltung von Legehennen und Mastgeflügel. Die komplett eingerichteten Ställe stehen auf Kufen und können so einfach auf die nächste Auslauffläche gezogen werden.

Dadurch können sich keine Krankheitskeime in der Freilandfläche aufbauen, sagt der Hersteller. Verzogen werden die Mobilställe je nach Bedarf (jahreszeitenbedingt oder witterungsabhängig), sodass eine Rotation der Standorte entsteht. Der Mist bleibt vor Ort liegen und kann mit dem Frontlader verladen werden.

Die Ställe sollen sich zudem durch ein sehr gutes Klima auszeichnen. Die natürliche Querlüftung biete einen hohen Luftdurchlass, was für die Tiere eine gute Sauerstoffversorgung bedeutet. Und durch glatte Oberflächen könnten sich kaum Keime und Schädlinge (Milben) in den Baumaterialien festsetzen. Sie ließen sich auch leichter bekämpfen.

Die Stallkonstruktion besteht aus einzelnen Rundbögen im Rasterabstand von 2 m. Der Bogen setzt sich aus drei Teilen in Fachwerkausführung zusammen. Die gesamte Mobilstallkonstruktion besteht aus feuerverzinktem Stahl. Der bewegliche Mobilstall ist komplett isoliert und deshalb für den Sommer- sowie den Winterbetrieb geeignet. Die Dachhaut besteht aus zwei Planen und einer Isolierschicht von 80 mm Mineralwolle. Die Außenwände sind aus 40 mm starken Sandwich-Paneelen aufgebaut.

Im Programm hat Wördekemper den Mobilstall „Regio“ für 190 bis 450 Legehennen, den Mobilstall für 350 bis 2.000 Legehennen, einen Mobilstall nach Bioland, Demeter, Naturland und KAT-Richtlinien sowie Mastställe in verschiedenen Größen, von 32 bis 250 m2.

Beipiel Hühnerstall:

Bei den Legehennenställen gibt es neben dem Stall Regio (190 – 40 Hühner) noch das Längsträgersystem (350 – 1.100 Hühner), das Barnträgersystem (720 – 1.900 Hühner), das Volierensystem (1.000 – 2.000 Hühner) und den Wintergarten.
 
Standard sind eine automatisierte Fütterung, eine Klimasteuerung sowie das automatisierte Eiersammeln über ein integriertes Eierband. Alle Mobilställe können zudem mit einer autarken Lösung angeboten werden. Möglich ist das bis zu 3.000 Legehennen komplett ohne Zuleitung zum Stromnetz. Eierband, Fütterung, Nestaustrieb, Klimasteuerung und automatische Auslaufklappen würden allesamt von der Sonne betrieben.
 
Durch einen mobilen Stall bekommen Kunden laut der Firma aus Rietberg eine artgerechte transparente Tierhaltung zu sehen. Wechselnde Standorte und somit frische Auslaufmöglichkeiten für die Tiere seien das Kaufargument. Nicht zuletzt könne der Betrieb schnell in die Produktion einsteigen. Innerhalb von 1-2 Wochen werde ein bezugsfertiger mobiler Stall geliefert, verspricht der Anbieter.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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