ABL

Logo (Bildquelle: AbL)

Die Abkürzung AbL steht für die im Jahr 1980 gegründete Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, die als Interessenvertretung für verschiedene landwirtschaftliche Betriebe agiert. Ziel der AbL ist es nach eigenen Angaben, soziale Blickpunkte in der Landwirtschaft stärker zu beleuchten und diese neben ökonomisch und ökologisch begründeten Sichtweisen ins Bewusstsein der handelnden Menschen zu rücken. 

Ein Fokus der AbL liegt darauf, Projekte im Bereich der Qualitätserzeugung sowie den regionalen Vertrieb von Erzeugnissen anzustoßen und anschließend beratend zu begleiten. Entstanden ist die Arbeitsgemeinschaft ursprünglich aus einem kirchlichen Bauernkreis, der sich mit der Dritten Welt auseinandersetzte und im Jahr 1973 den Arbeitskreis Junger Landwirte ins Leben rief, aus dem später die heutige Arbeitsgemeinschaft hervorging.

Zu den inhaltlichen Themen der AbL zählen unter anderem die Punkte Agrarpolitik, gentechnikfreie Landwirtschaft fairer Welthandel, Leguminosen oder Nachbau. Jeden Monat erscheint im zugehörigen Verlag der AbL außerdem das Magazin unabhängige Bauernstimme, das aktuelle Entwicklungen in der Agrarpolitik kommentiert und über den Berufsalltag der Landwirtinnen und Landwirte berichtet. Die AbL besitzt Mitgliedschaften in der Kampagne Wir haben es satt! sowie der weltweiten Bewegung La Via Campesina.   

Scharfe Kritik an der Milchpreis-Prognose des Deutschen Bauernverbandes und der Preispolitik des Handels übt die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft.

In Bundesumweltministerin Svenja Schulze sehen die Bauern von AbL und Neuland eine Mitstreiterin gegen die bisherige EU-Agarrpolitik. Sie trafen sich nun zu einer Diskussionsrunde auf einem ...

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft macht die Oberpfälzerin Lucia Heigl zur stellvertretenden Bundesvorsitzenden. Die Allgäuerin Elisabeth Waizenegger bleibt Beisitzerin.

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