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Apfelernte 2021 auf Vorjahresniveau, Pflaumenernte um 14 % gesunken

Während die letzte Pflaumenernte weiter deutlich unter dem Vorjahr und dem langjährigen Schnitt lag, ist die Apfelernte dank starker Ergebnisse in Baden-Württemberg und Niedersachsen stabil geblieben.

Lesezeit: 2 Minuten

Der Apfel ist weiterhin das mit großem Abstand am meisten geerntete Baumobst in Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand endgültiger Ernteergebnisse mitteilt, wurden im Jahr 2021 rund 1,0 Mio. t Äpfel geerntet. Damit entspricht die Erntemenge etwa dem Niveau des Vorjahres (-1,8 %). Im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt der Jahre 2011 bis 2020 lag die Apfelernte 2021 um 4,6 % höher.

Eine besondere Bedeutung haben dabei die beiden größten deutschen Apfelanbaugebiete Altes Land (Niedersachsen und Hamburg) und Bodensee (Baden-Württemberg). In Baden-Württemberg wurden mit 344.900 t die meisten Äpfel geerntet, gefolgt von Niedersachsen mit 291.100 t.

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In beiden Bundesländern bedeutet dies eine um mehr als 9 % höhere Erntemenge als im langjährigen Durchschnitt der Jahre 2011 bis 2020. Damit konnte wie im Vorjahr eine überdurchschnittlich gute Apfelernte erzielt werden. Der Anteil der Apfelernte am Bundesergebnis lag in Baden-Württemberg bei 34,3 % und in Niedersachsen bei 29,0 %.

Drei Viertel der Äpfel wurden zum Verkauf angeboten

Mehr als drei Viertel (76,1 %) der in Deutschland geernteten Äpfel (764.500 t) wurden als Tafelobst zum Verkauf angeboten. Als Verwertungs- oder Industrieobst, etwa zur Produktion von Fruchtsaft, Konserven oder Apfelwein, wurden 22,8 % (228.700 t) verwendet. Die verbleibenden 11.500 t zählten zum Eigenverbrauch oder zu Lager- oder Verarbeitungsverlusten und werden nicht vermarktet.

Pflaumenernte nicht so stark gesunken wie gedacht

Die Menge geernteter Pflaumen und Zwetschen lag 2021 trotz nahezu konstanter Anbaufläche mit 39.900 t deutlich unter dem Vorjahreswert von 46.500 t. Dies bedeutet einen Rückgang um 14,3 %.

Die durchschnittliche Erntemenge der vergangenen zehn Jahre (46.200 t) wurde ebenfalls um 13,7 % unterschritten. Grund für die geringere Pflaumen- und Zwetschenernte waren ungünstige Witterungsbedingungen durch Spätfröste, welche zu einem verminderten Fruchtansatz geführt haben. Dennoch liegt die Erntemenge nicht ganz so niedrig wie nach der vorläufigen Schätzung im Juli mit 34.000 t angenommen.

Die wichtigsten Bundesländer bei der Pflaumenernte sind Rheinland-Pfalz mit 13.700 t sowie Baden-Württemberg mit 10.000 t. Die Erntemenge dieser beiden Länder in Höhe von 23.600 t umfasste nahezu 60 % der gesamten deutschen Pflaumenernte.

An der gesamten Baumobsternte von 1,1 Mio. t im Jahr 2021 hatten Äpfel einen Anteil von rund 89,3 %. Der Anteil der Pflaumen- und Zwetschenernte lag bei 3,5 %. Daneben wurden in Deutschland 37.200 t Birnen (3,3 %), 27.300 t Süßkirschen (2,4 %), 11.000 t Sauerkirschen (1,0 %) sowie 4.600 t Mirabellen und Renekloden (0,4 %) geerntet.

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