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Copa Cogeca erneuert Forderung nach 15 Jahre-Zulassung von Glyphosat

Der Dachverband der europäischen Landwirte und Genossenschaftsbetriebe (Copa Cogeca) hält an seiner Forderung einer unbegrenzten und mindestens 15jährigen Verlängerung der Zulassung des umstrittenen Pflanzenschutzmittels Glyphosat fest.

Lesezeit: 2 Minuten

Der Dachverband der europäischen Landwirte und Genossenschaftsbetriebe (Copa Cogeca) hält an seiner Forderung einer unbegrenzten und mindestens 15jährigen Verlängerung der Zulassung des umstrittenen Pflanzenschutzmittels Glyphosat fest. In einer am Montag in Brüssel verbreiteten Erklärung betonte Copa-Vizepräsident Henri Brichart den verantwortungsbewussten Umgang der europäischen Landwirte beim Sprühen von Pflanzenschutzmitteln auf europäischen Äckern und Feldern.



„Obwohl Landwirte gut ausgebildet sind und Ihre Spritzenausrüstungen kontrolliert werden, versäumen es die EU-Institutionen die hohen Sicherheitsstandards der Öffentlichkeit nahe zu bringen und entsprechendes Vertrauen aufzubauen“, sagte Brichart. Dies stelle die gute landwirtschaftliche Praxis in den Augen der Bürger in Frage und könne zum Verlust von sicheren und effizienten Hilfsmitteln führen.



„Das von der Europäischen Lebensmittelsicherheitsagentur (EFSA) und der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) positiv bewerteten Wirkstoffs Glyphosat sei ein beredtes Beispiel dafür. Die europäischen Pflanzenschutzprodukte wiesen weltweit die höchsten Sicherheitsstandards auf, aber die EU sei unfähig, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Landwirtschaft zu sichern. „Die Genehmigungsverlängerung für weitere volle 15 Jahre für Glyphosat sollte außer Frage stehen“, betonte der Copa-Vizepräsident



Der beim heutigen EU-Agrarministerrat präsentierte Bericht der EU-Kommission über die „Nachhaltige Nutzung von Pestiziden“ bestätigten die hohen Sicherheitsstandards, die die europäischen Landwirte bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln beherzigten, betonte Copa Cogeca.



Heubuch: Mit 50 Milliarden EU-Gelden pro Jahr Agrarwende vorantreiben


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Im Gegensatz zu der 15 Jahre-Verlängerungsforderung von Copa Cogeca, plädiert die grüne Europaabgeordnete Maria Heubuch für einen Glyphosat-Stopp innerhalb der kommenden fünf Jahre. Angesichts der diesen Donnerstag im Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Lebensmittel und Futtermittel (PAFF) anstehenden Entscheidung über den Verlängerungsantrag von Glyphosat, erwartet die Grünenabgeordnete von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Brüssel bei der Abstimmung klare Kante:



„“Merkel darf diese wichtige Entscheidung nicht aus verhandlungstaktischen Gründen in eine neue Regierung verschleppen. Die Union kann jetzt Haltung beweisen und Bauern und Bäuerinnen sowie die Umwelt vor diesem Gift schützen“. Die fünfjährige Frist biete genug Zeit, so Heubuch, flächendeckend agrarökologische Alternativen zu etablieren. „Die 50 Milliarden Euro, die Europa pro Jahr für die Landwirtschaft ausgibt, müssen die Agrarwende gezielt vorantreiben“.

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