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Kongress

Forscher bestätigen Insektenschwund

Der Insektenrückgang ist real, berichteten internationale Forscher auf einem Kongress in Bonn. Der Schwund betreffe alle Arten und Spezies, große wie kleine, Nützlinge wie Schädlinge. Auch innerhalb einer Art nehme die Vielfalt der Spezies ab. Hauptverantwortlich sei die Landwirtschaft.

Lesezeit: 2 Minuten

Insektenforscher - darunter die vom Entomologischen Verein Krefeld - haben auf einer Tagung in Bonn Begründungen geliefert, wieso es scheinbar immer weniger Insekten gibt. Fest steht danach, dass die Insekten als Ganzes betroffen sind, nicht nur einzelne Arten.

Beispielsweise habe das Bundesamt für Naturschutz (BfN) 1989 insgesamt 17.300 Schwebfliegen bei einer Untersuchung eingefangen,2014 jedoch nur noch 2738, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Auffällig sei, dass besonders die Spezies zurückgehen, deren Larven in Gewässern leben oder an feuchten Stellen auf dem Boden. Das BfN vermutet daher einen Zusammenhang zu wasserlöslichen Pflanzenschutzmitteln und Saatgutbeizen. Bis alle Daten vollständig ausgewertet sind, soll es noch zwei bis drei Jahre dauern, heißt es.

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Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) mahnte unterdessen einen Wandel in der Landwirtschaft und beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln an, um die Insekten zu schützen. "Die intensive Landwirtschaft ist hauptverantwortlich für den dramatischen Rückgang im Bestand von Bienen, Fliegen, Käfern, Schmetterlingen", sagte sie. Und bei Twitter postete die Ministerin: „Der natürliche Lebensraum von Insekten schwindet beängstigend schnell. Und je mehr wir über das Insektensterben wissen, umso deutlicher wird: Wir brauchen dringend ein Umsteuern in der Agrarpolitik – vor allem beim Umgang mit Pestiziden.“

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