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Felsalbe

Griese für die Rückgewinnung von Phosphor aus Abwasser

Die Phosphorrückgewinnung aus Abwasser oder aus Klärschlamm lohnt sich nach Ansicht von Staatssekretär Dr. Thomas Griese. Die Kläranlage Felsalbe hat dies nun gestartet.

Lesezeit: 2 Minuten

Für die Rückgewinnung von Phosphor aus Abwässern hat sich Staatssekretär Dr. Thomas Griese vom rheinland-pfälzischen Umweltministerium ausgesprochen.

„Es wäre verantwortungslos und verschwenderisch, Phosphor nicht zu recyceln“, betonte Griese in Pirmasens anlässlich der Inbetriebnahme einer Pilotanlage zur Phosphorrückgewinnung in der Kläranlage Felsalbe. So könne man gleichzeitig die Gewässer schützen, Ressourcen gewinnen und Deutschland unabhängiger von Rohstoffimporten machen.

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Die Phosphorrückgewinnung aus Abwasser oder aus Klärschlamm lohnt sich nach Ansicht des Staatssekretärs, da allein im Zulauf kommunaler Kläranlagen ein Rückgewinnungspotential von jährlich fast 60.000 t Phosphor bestehe. Bei einem derzeitigen Import von etwa 124.000 t Phosphor könnte somit theoretisch fast die Hälfte durch Recyclingphosphor ersetzt werden. Allerdings sei diese Verwertungsquote aufgrund technischer und wirtschaftlicher Gründe nicht gänzlich ausschöpfbar, zeige aber die Bedeutung dieser Phosphorquelle auf.

Nach den Worten von Griese ist die Errichtung des Pilotverfahrens auf der Kläranlage Felsalbe der Stadt Pirmasens ein wichtiger Schritt zur Etablierung einer innovativen und ökoeffizienten Technologie zur Nutzung und Schonung von Ressourcen durch die Rückgewinnung von Phosphor. Dies sei auch für den Schutz der Gewässer wichtig, da zu viel Phosphor zu deren Eutrophierung führe. In der Folge werde durch den Abbau organischer Substanz dem Wasser Sauerstoff entzogen, was bis hin zum Sterben von Wasserlebewesen führen könne.

Der Staatssekretär hob zudem hervor, dass Phosphor für jedes Lebewesen unersetzbar notwendig sei. Daher sei Phosphordünger für die Produktion von Nahrungsmitteln immens wichtig. Die Vorkommen von Phosphor seien jedoch begrenzt, und der Abbau finde oft in politisch instabilen Regionen statt. Zudem sei der geförderte Phosphor oft mit Schadstoffen wie Cadmium belastet.

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