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Maisstoppeln: Gut zerfasert ist halb verrottet

Handeln, bevor ein Schaden entsteht – das gilt vor allem beim Maiszünsler. Um vorzubeugen, ist ein optimales Zerkleinern der Maisstoppeln nach der Ernte ein Muss. Dies war das Kernthema beim Feldtag „Silomaisernte und Stoppelmanagement“ im nordrhein-westfälischen Senden.

Lesezeit: 2 Minuten

Handeln, bevor ein Schaden entsteht – das gilt vor allem beim Maiszünsler. Um vorzubeugen, ist ein optimales Zerkleinern der Maisstoppeln nach der Ernte ein Muss. Dies war das Kernthema beim Feldtag „Silomaisernte und Stoppelmanagement“ im nordrhein-westfälischen Senden.


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Ein leichtes Anspleißen reicht nicht aus, um das Winterquartier der Zünslerlarven zu zerstören – das zeigen aktuelle Ergebnisse der LWK Nordrhein-Westfalen. Besser ist, die Stoppeln so tief wie möglich zu erfassen. Knapp 30 % der Larven halten sich zwischen Wurzel und erstem Internodium auf. Durch die Erschütterungen der Maispflanzen bei der Ernte wandern die Larven im Stängel nach unten.


Auch in puncto Fusarium und Fußkrankheiten ist ein gutes Zerfasern der Stoppeln unabdingbar. „Bei Fusarium dominieren in Mais und Getreide die Arten F. culmorum, F. graminearum und F. avenaceum“, erklärte Dr. Ute Kropf von der FH Kiel im Rahmen der Tagung. „Mischinfektionen in den Stoppeln sind die Regel. Die Infektion verläuft oft symptomlos und kann das Erntegut mit Mykotoxinen belasten“.


Mit welchen Geräten sich die Stoppeln zerkleinern lassen, war in einer anschließenden Maschinenvorführung zu sehen. Neben aktiven Geräten wie Mulcher kamen auch passive zum Einsatz, wie z. B. Messerwalzen. Der Systemnachteil dieser Maschinen ist aber, dass sie während der Ernte plattgefahrene Stoppeln schlecht erfassen.


Daher war der „Stalk Buster“ von Kemper eine absolute Besonderheit beim Feldtag. Speziell angeordnete und geformte Schlegel, die sich am Grundrahmen des Maisgebisses befinden, zerfetzen jede Stoppelreihe noch bevor ein Rad sie überfährt. Schwenkgetriebe ermöglichen eine gute Bodenanpassung. Mit Hilfe eines pneumatischen Drucksystems folgen die Aggregate der Bodenkontur und schneiden den Stängel direkt über der Oberfläche ab.


Zerfaserte Maisstoppeln sind für Zünslerlarven unbewohnbar

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