Einloggen / Registrieren

Startseite

Schlagzeilen
Messen & Termine
Themen
Wir für Euch
Sonstiges

Nässe auf den Feldern Stilllegung 2024 Güllesaison

News

Ratgeber Gewässerschutz: Abstandsauflagen, Gefahrenquellen und Schutzstrategien

Was bedeutet der Gewässerschutz samt seinen Auflagen für Sie als Landwirt? An einigen Messstellen lassen sich zurzeit zu viel Wirkstoffreste von Pflanzenschutzmitteln im Grundwasser nachweisen. Hier gilt es, die Grenzwerte möglichst zügig wieder einzuhalten. Lesen Sie dazu unseren Ratgeber Gewässerschutz...

Lesezeit: 2 Minuten

Wasser ist unser Lebensmittel Nr. 1. Rund fünf Liter davon nehmen wir täglich direkt auf. Insgesamt liegt der Pro-Kopf-Verbrauch bei ca. 120 Litern am Tag – einschließlich waschen, duschen usw. An die Qualität stellen wir alle höchste Anforderungen. Zum Schutz des Trinkwassers gibt es deshalb umfangreiche nationale Gesetze, wie das Wasserhaushaltsgesetz und die Trinkwasser-Verordnung.

 

Aber auch Brüssel redet beim Wasserschutz ordentlich mit. So soll die Wasserrahmen-Richtlinie alle Gewässer in der EU bereits in 2015 in einen „guten ökologischen und chemischen Zustand“ versetzen. Der Aufwand dafür ist immens: Alle EU-Staaten müssen ihre Wasserkörper kartieren und über Messstellen die Belastungen prüfen. Bei Grenzwert-Überschreitungen bestimmter Chemikalien sind Verbesserungsmaßnahmen Pflicht.

 

Was bedeutet das für Sie als Landwirt? An einigen Messstellen lassen sich zurzeit zu viel Wirkstoffreste von Pflanzenschutzmitteln im Grundwasser nachweisen. Hier gilt es, die Grenzwerte möglichst zügig wieder einzuhalten. Dabei kann und muss jeder, der mit Pflanzenschutzmitteln zu tun hat, mithelfen:

  • Minimieren Sie auf Ihren Flächen das Runoff-Risiko (Abschwemmung von Wirkstoffen durch Erosion). Wie das geht, lesen Sie ab Seite 10 in folgender Broschüre (s.u.).



  • Reduzieren Sie diffuse Wirkstoffeinträge, indem Sie Abdrift vermeiden. Dazu gehört eine gezielte Düsenwahl. Strategien für Ihren Betrieb finden Sie ab Seite 13.



  • Vermeiden Sie Punkteinträge beim Befüllen und Ausbringen der Brühe.



  • Reinigen Sie Ihre Feldspritze auf dem Acker.



  • Entsorgen Sie leere Gebinde und Restmengen nicht mehr nutzbarer Mittel fachgerecht.
Sollte es uns nicht gelingen, die Wirkstoffeinträge zu minimieren, drohen weitere Einsatzbeschränkungen von Pflanzenschutzmitteln. Bei häufigen Wirkstoff-Funden im Wasser wackelt sogar die Zulassung. Vor dem Hintergrund zunehmender Resistenzen wäre das ein Desaster.

 

In unserem Sonderheft stellen wir Ihnen aktuelle Erkenntnisse und neue Techniken vor, um Wirkstoffeinträge in Gewässer bestmöglich zu vermeiden. So lassen sich z. B. mit neuen Befülltechniken, Automatiken beim Einsatz oder klugen Reinigungssystemen die Punkteinträge vollständig vermeiden. Das sollte uns allen ein Anliegen sein. Matthias Bröker


Newsletter bestellen

Das Wichtigste zum Thema Ackerbau dienstags per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß der AGBs und den Datenschutzhinweisen zu.

Seien Sie der Erste der kommentiert!

Werden Sie top agrar-Abonnent und teilen Sie Ihre Meinung mit anderen Lesern.
Jetzt abonnieren
Sie haben bereits ein Abonnement?
Jetzt einloggen.
top + Das Abo, das sich rechnet!

3 Monate top agrar Digital + gratis Wintermützen-Set + Gewinnchance für 19,80 €!

Wie zufrieden sind Sie mit topagrar.com?

Was können wir noch verbessern?

Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Vielen Dank für Ihr Feedback!

Wir arbeiten stetig daran, Ihre Erfahrung mit topagrar.com zu verbessern. Dazu ist Ihre Meinung für uns unverzichtbar.