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Strategie zur diesjährigen Rapsglanzkäferbekämpfung

Ziele der für diesen Frühling empfohlenen Strategie zur Bekämpfung des Rapsglanzkäfers sind laut Angaben der Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP) sowohl die Erreichung eines hinreichenden Bekämpfungserfolges als auch die Vorbeugung einer weiteren Resistenzausprägung.

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Ziele der für diesen Frühling empfohlenen Strategie zur Bekämpfung des Rapsglanzkäfers sind laut Angaben der Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP) sowohl die Erreichung eines hinreichenden Bekämpfungserfolges als auch die Vorbeugung einer weiteren Resistenzausprägung.


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Zur Verfügung stünden in diesem Frühjahr Insektizide aus unterschiedlichen Wirkstoffgruppen sowohl nach § 15 als auch nach § 11.2 des Pflanzenschutzmittelgesetzes, erklärte die UFOP in der vergangenen Woche. Bei der Anwendung der Insektizide seien die Bekämpfungsrichtwerte sorgfältig einzuhalten, um unnötige Einzelanwendungen oder Beimischungen zu vermeiden. Ferner dürften nur adäquate Spritztechnologie und volle Aufwandmengen eingesetzt werden. Der Bienenschutz sei strikt zu beachten.


Bei Tankmischungen mit Additiven beziehungsweise Fungiziden kurz vor oder während der Blüte dürften nur solche Mischungen verwendet werden, die im Hinblick auf den Bienenschutz sicher seien, erläuterte die UFOP. Insbesondere in den Starkbefallsgebieten des Rapsglanzkäfers, in denen B1-Insektizide zur Anwendung kommen sollten, müsse das Anwendungsverbot ab Beginn der Blüte strengstens beachtet werden. Ferner sei die Ausbringung von nicht bienengefährlich eingestuften und durchgehend einsetzbaren B4-Mitteln möglichst in die Abendstunden zu verlegen, betonte die UFOP und verwies auf die dann verringerte Bienenflugaktivität.


Eine Unterscheidung der Anti-Resistenzstrategie zwischen Gebieten mit mehr oder weniger intensiver Resistenzausprägung sei nicht ratsam, weil sich die Situation ohnehin nicht schlagspezifisch vorhersagen lasse und eine Eindämmung der Resistenz auf der gesamten Anbaufläche erfolgen müsse. Dagegen werde eine unterschiedliche Nutzung der zur Verfügung stehenden Mittel unter Beachtung der aktuellen Zulassungs- beziehungsweise Genehmigungssituation je nach Zeitpunkt und Intensität des Auftretens der Rapsglanzkäfer empfohlen. www.jki.bund.de (AgE)

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