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BayWa in Insolvenzgefahr Ernte 2024 GAP-Vereinfachungen

Tipps vor der Ernte

Jetzt ist Zeit, die Getreidelager zu reinigen

Einfach ausfegen reicht im Getreidelager nicht, um es fit für die neue Ernte zu machen. Viele Schädlinge sitzen noch in den Altkörnern und Ritzen.

Lesezeit: 2 Minuten

Nachdem das Getreidelager geräumt ist, muss es vor der Neueinlagerung gründlich gereinigt werden. Getreideschädlingen wie Kornkäfer, Getreideplattkäfer, Reismehlkäfer, Getreidemotten und Milben finden in Mauer-, Bretterfugen und Lüftungskanälen liegendes Altgetreide und bei Staubansammlungen sehr gute Versteck- und Ausbreitungsmöglichkeiten. Darauf weist die Landwirtschaftskammer NRW hin.

Mit Industriesauger und Pressluft muss das Restgetreide und der Staub tiefgründig aus allen Ritzen, Fugen, Rohr-  und Belüftungsleitungen beseitigt werden. Die mitunter sehr staubige unangenehme Arbeit wird erträglicher wenn man eine Gebläse unterstützte Atemmaske dazu benutzt.

In gut zu belüftenden Getreidelagern kann auch der Hochdruckreiniger zum Einsatz kommen.

Chemische Schädlingsbekämpfung

Die sorgfältige Reinigung der Lagerflächen ist auch dort unerlässlich, wo eine chemische Bekämpfung der Schädlinge durchgeführt werden soll, so die Kammer weiter.

Zur Anwendung in Leerräumen sind K-Obiol EC 25 und Talisma EC zugelassen. K-Obiol wird mit 60 ml in 5 l Behandlungsflüssigkeit / 100 m² bei glatten und 60 ml in 10 l Behandlungsflüssigkeit / 100 m² bei rauhen Oberflächen eingesetzt. Die Aufwandmenge von Talisma EC beträgt auf glatten Oberflächen 30 ml in 3,3 bis 5 l Wasser/100 m² und auf rauen Oberflächen 60 ml in 3,3 bis 5 l Wasser/100 m².

Alternativ zur chemischen Bekämpfung ist aber auch die Anwendung des kieselgurhaltigen Pulvers SilicoSec/Silicid möglich. Dieses Mittel wird mit einer kompressor- oder motorbetriebenen Stäubepistole in den Lagerraum eingebracht. Die Schädlinge stäuben sich durch ihre Eigenaktivität mit dem Pulver ein und trocken dann durch die stark adsorbierenden Silikatpartikel aus. Die Anwendungsempfehlung ist 10 g/m², schreibt die LWK NRW.

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