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Biokraftstoffproduktion nicht für Agrarpreisschwankungen verantwortlich

Die Zunahme der Volatilität auf den Weltagrarmärkten lässt sich weder auf die Produktion von Biokraftstoffen noch auf die Spekulation mit Agrarrohstoffen zurückführen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Agribusiness in Gießen unter Federführung von dessen Leiter Prof. Peter Michael Schmitz.

Lesezeit: 2 Minuten

Die Zunahme der Volatilität auf den Weltagrarmärkten lässt sich weder auf die Produktion von Biokraftstoffen noch auf die Spekulation mit Agrarrohstoffen zurückführen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Agribusiness in Gießen unter Federführung von dessen Leiter Prof. Peter Michael Schmitz.


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Den Wissenschaftlern zufolge sind starke Preisschwankungen auf den Weltmärkten seit den sechziger Jahren keine Ausnahme. Ihrer Auffassung nach gibt es keine empirischen Belege für einen Zusammenhang zwischen der gestiegenen Volatilität sowie der Biokraftstoffproduktion und der Spekulation.


„Für das Preisgeschehen an den internationalen Rohstoffmärkten sind erstens die makroökonomischen Rahmenbedingungen einschließlich des Ölpreises verantwortlich, zweitens die Fundamentalfaktoren der Märkte und drittens unberechenbare Ad-hoc Eingriffe der Politik“, erklärte Institutsdirektor Schmitz. Zudem weise die Studie nach, dass zwischen dem Weltmarktgeschehen und den Binnenmärkten von Entwicklungsländern nur eingeschränkt eine Kausalkette bestehe.


Rund 80 % dieser Binnenmärkte seien nicht in das Weltmarktgeschehen integriert und folgten in ihrer Preisentwicklung regionalen Gesetzmäßigkeiten, betont Schmitz. Deshalb werde Hunger nicht zwingend von Preisen auf den Weltmärkten beeinflusst, sondern sei vor allem hausgemacht.


Die Studie Nr. 30 „Bestimmungsgründe für das Niveau und die Volatilität von Agrarrohstoffpreisen auf internationalen Märkten - Sind Biokraftstoffe verantwortlich für Preisschwankungen und Hunger in der Welt?“ aus der Reihe Agribusiness-Forschung (ISSN 1434-9787) ist zu beziehen beim Institut für Agribusiness als Druckversion zum Preis von 40 Euro: info@agribusiness.de. (AgE)

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