Meinung

Die Entschädigung für Erdkabel reicht nicht! Premium

Gesa Harms aus dem top agrar Ressort Betriebsleitung kommentiert den schleppenden Stromnetzausbau. Wie und was die neue Kompensationsverordnung genau regelt, weiß die Bundesregierung selber noch nicht

Der Ausbau der Höchstspannungsleitungen für die Energiewende läuft im Schneckentempo: Ganze neun fertige Kilometer meldet die Bundesnetzagentur für das erste Quartal 2019. Immer noch fehlen rund 5 600 km, der Stomnetzausbau ist seit Jahren eine gewaltige Dauerbaustelle. Mit dem „Gesetz zur Beschleunigung des Energieleitungsausbaus“ will Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier nun für mehr Tempo sorgen. Das neue Gesetz soll:

  • die Landeigentümer einmalig besser entschädigen,
  • durch eine neue Bundeskompensationsverordnung Flächen sparen und
  • den Bodenschutz verbessern.

Gut gemeint ist aber noch lange nicht gut gemacht. Einiges wird jetzt besser geregelt, aber schneller und fairer wird der Leitungsausbau künftig wohl nicht!

So hängt zum Beispiel die angekündigte ...

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Diskussionen zum Artikel

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von Reiner Matthes

Altmaier hat die Bauern verkauft

mit der einmaligen Entschädigung. Hätte ich von der CDU nicht erwartet.

von Willy Toft

Die Grundbuchliche Absicherung müsste Jährlich vergütet werden, denn es beeinflusst........

die Fläche nachhaltig! Spätere Entwicklungen der Fläche sind geblockt, und für weitere Bauliche Planungen ausgeschlossen! Anders herum, die Bearbeitungs- Trasse bleibt über Jahre benachteiligt, gegenüber der Fläche. Es wird zwar heute sauberer gearbeitet, aber einen gewachsen Boden kann man nicht imitieren!

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