Strom wird teurer

EEG-Umlage steigt um 5 %

Die EEG-Umlage und die Entgelte für Stromnetze sollen steigen.

Die Umlage zur Förderung von Ökostrom in Deutschland steigt 2020 um mehr als 5 %. Das haben die Betreiber der großen Stromnetze bekannt gegeben. Die EEG-Umlage beträgt demnach im kommenden Jahr gut 6,76 Cent pro Kilowattstunde und ist damit um 5,5 % höher als in diesem Jahr mit rund 6,41 Cent, meldet die dpa.

Auch die Netzentgelte werden laut ersten Prognosen im kommenden Jahr steigen. Bisher wurden laut einer Analyse des Verbraucherportals Check24 die neuen Netzentgelte für 68 % der Versorgungsgebiete veröffentlicht. Im Durchschnitt steigen sie nach bisherigen Zahlen 2020 um 9 %, berichtet die dpa weiter.

Nach einer Einschätzung des Verbraucherportals Verivox dürften auch die Großhandelspreise 2020 über dem aktuellen Niveau liegen. Verbraucher in Deutschland müssten sich erneut auf Strompreiserhöhungen einstellen.

Wie Spiegel Online ergänzt, plant die Bundesregierung bei ihrem Klimapaket Entlastungen beim Strompreis, im Gegenzug zu einem Einstieg in eine CO2-Bepreisung in den Sektoren Verkehr und Gebäude. So soll ab 2021 die Umlage zur Deckung der Kosten des nach dem EEG vergüteten Stroms in einem ersten Schritt um 0,25 Cent pro Kilowattstunde gesenkt und dann weiter verringert werden. Die Koalition will dadurch besonders Familien und kleine sowie mittelständische Firmen entlasten.

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Der Bundesrat hat am Freitag entschieden, den 52 Gigawatt-Deckel zu streichen und Solaranlagen weiter zu fördern. Bezüglich des Klimaschutzprogramms sorgt sich die Länderkammer um die Finanzierung.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerhard Lindner

Erhöhung könnte uns dich egal sein, wenn man diese mit Gewinnaufschlag im Produkt weiterreichen würde, so wie es jetzt dann jeder macht, so zahlen wir dies am Schluß leider 4x.

von Bernhard ter Veen

SO entlastet man NIEMANDEN

sondern lässt den Energiekonzernen weiter den Gewinn abschöpfen und die anstehenden Investitionen vom Steuerzahler bezahlen. Entlastung würde es geben wenn Energie sich nach den Herstellungskosten plus Gestellung richtet. Und da wir in D NUR ein uraltes, teilweise komplett marodes Verteilnetz haben, welches Utopisch hohe Netzentgelde welche NUR Konzerngewinne generieren, und Steuern die welche die Staatskassen füllen ist es an der Zeit die Preise an den Wahren Aufwand anzugleichen. Also min.50% Preisnachlass. Dieses System ist Europaweit NUR noch ABZOCKE. und die Politiker unternehmen NICHTS...solange Sie sich in deren Vorständen und Aufsichtsräten schön die Aufwandsentschädigungen bezahlen lassen, den Sie nicht haben...

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