Photovoltaik

Neue Solarparks ohne Förderung geplant

Die Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG und die CEE Group wollen gemeinsam große Freiflächen-Solaranlagen in Deutschland ohne Förderung realisieren und betreiben.

Nach der BayWa r.e. wollen jetzt auch die beiden Hamburger Unternehmen Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG (THEE) und die CEE Group (CEE) in Deutschland Freiflächen-Solaranlagen ohne Förderung bauen. Die THEE ist die Entwicklungs- und Investitionsplattform der Thüga-Gruppe im Bereich der Erneuerbaren Energien. Die THEE hat Zugriff auf geeignete Freiflächen in mehreren deutschen Bundesländern und bringt planerische und energiewirtschaftliche Kompetenz sowie Betreiber-Know-How in die Kooperation ein. Die Thüga-Gruppe, das größte Netzwerk kommunaler Stadtwerke in Deutschland, steht als Partner für den Abschluss langfristiger Stromabnahmeverträge zur Verfügung.

Langfristige Stromabnahmeverträge (PPA)

Thomas Walther, Geschäftsführer der THEE: „Solarenergie ist aufgrund der mittlerweile sehr günstigen Gestehungskosten die Technologie der Wahl, wenn es darum geht, erste förderfreie Großprojekte in Deutschland mit langfristigen Stromabnahmeverträgen umzusetzen. Dass wir in diesem Zusammenhang mit der CEE einen kapitalstarken und im Bereich von großen Freiflächen-Solaranlagen sehr erfahrenen Partner gefunden haben, freut uns sehr.“

Die CEE ist ein deutscher Investor im Bereich der Erneuerbaren Energien und investiert vorwiegend in Wind- und Solaranlagen in Kontinentaleuropa. CEE hat nach eigenen Angaben langjährige Erfahrung im Erwerb, dem Betrieb, der Instandhaltung und dem Repowering von großen Freiflächen-Solarparks in verschiedenen Märkten.

In den kommenden Jahren planen THEE und CEE mehrere Freiflächen-Solaranlagen in der Größenordnung von insgesamt rund 500 MW in Deutschland gemeinsam zu realisieren und zu betreiben. Entsprechende Projekte unter anderem in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg befinden sich bereits in der Entwicklung und sollen ab 2020 schrittweise realisiert werden.

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Mit dem Solarpark Barth V will die BayWa r.e. zeigen, dass sich Photovoltaik auch ohne Förderung rechnet. Für die Stromabnahme hat sie eine interessante Lösung gefunden.

Die erste Ausschreibungsrunde für Solarparks in diesem Jahr war zweieinhalbfach überzeichnet. Der durchschnittliche Zuschlagswert lag bei 4,8 ct/kWh.

Bei dem Solarpark mit 11,75 MW Leistung wurden 40.000 Bifacial-Solarmodule mit Doppelglas verbaut.

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Artikel geschrieben von

Hinrich Neumann

Redakteur Energie

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Diskussionen zum Artikel

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von Heinrich-Bernhard Muenzebrock

Lohnt nicht

bei einem Vergütungssatz von aktuell 10 Cent je KWH wird sich die Anlage erst nach 20 Jahren amortisieren!!. Und wenn ohne Speicher gebaut wird ist sie wertlos da der Strom volatil ist und die Anlage in Spitzenzeiten vom Netz genommen wird. Die beste Lösung ist die direkte Versorgung der Privathaushalte.

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