Energiewende

Neuer Streit um Kohleausstieg Plus

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will den Kohleausstieg bereits 2030 und die Strukturhilfen in die Forschung für erneuerbare Energien umleiten.

Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder hat eine neue Diskussion um das Ende der Kohlekraftwerke ausgelöst. Laut Medienberichten hält er die deutschen Klimaziele bis 2030 nur für realistisch, wenn Deutschland bis 2030 aus der Kohleverstromung aussteigt. Das wäre acht Jahre früher als ursprünglich geplant. Die 40 Milliarden Euro Strukturhilfen für die Kohleländer würde Söder nicht nur als Ausgleich für die Bergbauregionen sehen. Das Geld sei in Forschung für erneuerbare Energien besser aufgehoben und würde Arbeitsplätze in ganz Deutschland halten. Der CSU-Vorstand will sich heute (Montag, 24. Juni) mit der Klimapolitik befassen. Auch der nordrhein-westfälische Wirtschafts- und Energieminister Andreas Pinkwart hält laut Tagesthemen ein Vorziehen des Kohleausstiegs für möglich, allerdings auf das Jahr 2035.

Lob und Kritik für den Vorschlag

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Diskussionen zum Artikel

von Christian Bothe

Renewable energy+Söder...

Das kann auch nur Söder sagen,da es dort keine Braunkohlekraftwerke gibt. Eben typisch Bayern! In Sachsen,Sachsen-Anhalt und Northrein-Westfalen leben tausende von Kumpeln vom Braunkohleabbau und da nützen 40Mrd.€ nicht viel. Eher aus der Kohle auszusteigen,ist volkswirtschaftlicher ... mehr anzeigen

von Jens Geveke

...weil keiner von sofort abschalten redet,

sondern von einem geplanten, notwendigen herunterfahren der Kohlestromproduktion und einem gleichzigen Aufbau des EE-Systems. Weil das eben nicht "über nacht" geht.

von Bernd Croonenbroek

Warum nicht morgen Probehalber abschalten !!!

Und alle haben Ihre Ruhe !!! ( Kein Fernsehen, Radio, Internet, Handy usw.)

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