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topplus Hans-Werner Sinn

Ökonom warnt vor Wohlstandseinbußen durch verfehlte Energiepolitik

Das ewige Argument der Grünen, dass Energie durch den Umstieg auf Erneuerbare günstiger wird, stimmt nicht, sagt Hans-Werner Sinn. Wozu müsste die Regierung sonst günstigere Energie aktiv verbieten?

Lesezeit: 2 Minuten

Hans-Werner Sinn, früherer Chef des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, wirft den Grünen vor, die Kosten der Energiewende zu verschleiern. Es sei ein Unding, dass sich ausgerechnet Deutschland mit seinem Know-how von der Kernphysik verabschiede.

Bei der Energiepolitik werde von „grüner Seite ein Narrativ verbreitet, das falscher kaum sein kann und im Kern unehrlich ist“, so Sinn im Interview mit der „Welt“. So würde immer erklärt, durch die Umstellung auf grüne Energie würden wir nicht nur dem Klima helfen, sondern gleichzeitig werde die Energie auch billiger. Das stimme aber nicht, so Sinn.

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„Indem wir teurere Energien durch das Verbot der billigeren Alternativen erzwingen, werden wir die Industrie dezimieren und massive Wohlstandseinbußen hinnehmen müssen. Wäre das nicht so, müsste man ja diesen Ersatz nicht erzwingen durch Markteingriffe, also das Aus für die Atomenergie, das Verbot des Verbrennermotors, das Ende von Öl- und Gasheizung. Der Umstand, dass man diese Verbote braucht, beweist, dass die Energiewende, wie wir sie betreiben, teuer wird, sehr teuer“, sagte der 74-Jährige.

Die Politik müsse „die noch laufenden Kernkraftwerke weiterbetreiben und die schon abgestellten wieder anfahren, um die akute Energieknappheit zu lindern“, so seine Forderung. Das sei außerdem auch sicherer als anderen Ländern die Kernenergie zu überlassen.

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