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Neue Leitungen

Stromnetzausbau: Zahl der genehmigten Kilometer steigt deutlich an

Die Bundesnetzagentur hat im Jahr 2023 rund 600 km Stromleitungen genehmigt. Jetzt können jetzt weitere 400 km gebaut werden. Massive Probleme im Stromnetz gibt es unterdessen in den Niederlanden.

Lesezeit: 3 Minuten

Die Übertragungsnetzbetreiber können mit dem Bau von 1.000 neuen Stromleitungskilometern beginnen. „Die Beschleunigung zeigt Wirkung. 2023 ist die Zahl der durchgeprüften Leitungskilometer deutlich angestiegen. Wir gehen wir davon aus, dass wir in den kommenden Jahren noch deutlich größere Fortschritte sehen werden. Bis Ende 2025 wollen wir einen beträchtlichen Teil unserer aktuellen Genehmigungsverfahren abgeschlossen haben“, sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur.

Großer Fortschritt in den Genehmigungsverfahren

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Derzeit sind für den Ausbau des Stromnetzes rund 14.000 km gesetzlich beschlossen. Für die Prüfung und Genehmigung von rund 7.400 km ist die Bundesnetzagentur zuständig. Den anderen Teil bearbeiten die jeweiligen Bundesländer.

Die Bundesnetzagentur hat 2023 für 200 km in der sogenannten Bundesfachplanung einen Trassenkorridor festgelegt. Für weitere rund 700 km kann durch gesetzliche Beschleunigungen auf die Bundesfachplanung verzichtet werden. Dies wird auch für zukünftige Gleichstromleitungen möglich sein. Damit stehen Ende 2023 rund 4.600 km Stromleitungen in oder vor einem Planfeststellungsverfahren bei der Bundesnetzagentur.

Im nachfolgenden Planfeststellungsverfahren legt die Bundesnetzagentur den exakten Leitungsverlauf fest. Für rund 1.300 km ist die Planfeststellung abgeschlossen oder aufgrund gesetzlicher Änderungen nicht mehr erforderlich. Diese Leitungen können gebaut werden.

Zusätzlich zu den abgeschlossenen Planfeststellungsverfahren hat die Bundesnetzagentur durch ihre Bescheide den vorzeitigen Baubeginn auf zahlreichen Strecken möglich gemacht. So konnten auf allen vier Gleichstromkorridoren Baustellen eingerichtet werden.

Bis Ende 2024 plant die Bundesnetzagentur mit Genehmigungen für dann insgesamt rund 2.800 km. Bis Ende 2025 sollen insgesamt 4.400 km Leitungen genehmigt sein.

Weitere Informationen zum Stromnetzausbau

Die Bundesnetzagentur aktualisiert regelmäßig die Prognose zum Fortschritt des Stromnetzausbaus. Sie veröffentlicht diese unter: www.netzausbau.de/netzausbauprognose

Massive Probleme in den Niederlanden

In den Niederlanden gibt es zurzeit massive Probleme mit den Stromnetzen, berichtet das Jeversche Wochenblatt am 5. Januar und bezieht sich auf Meldungen in mehreren niederländischen Medien. Die drei großen Netzbetreiber Stedin, Tennet und Enexis hätten demnach bekannt gegeben, dass die maximale Kapazität in einem großen Teil der Provinz Gronin- gen, in Den Haag sowie der gesamten Provinz Overijssel erreicht sei. Der Strombedarf steige dort schneller als die Infrastruktur wächst, um mit diesen Lastspitzen klarzukommen. Um die Netzstabilität weiterhin zu gewährleisten, könnten Großverbraucher zurzeit keine Neuanschlüsse oder Netzerweiterungen mehr vornehmen. Wenn Unternehmer in Den Haag etwa eine neue Elektroauto-Flotte mitsamt Ladeinfrastruktur aufbauen möchten, so müssten sie sich für dieses Vorhaben auf eine Warteliste setzen lassen. Sobald wieder Kapazitäten frei würden, werde die Liste nach und nach abgearbeitet, berichtete der Netzbetreiber Stedin.

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