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topplus Stromvermarktung

Untersteller will EEG-Umlage abschaffen

Die Umlage macht die Vermarktung von Strom aus Anlagen unwirtschaftlich, die aus dem EEG herausfallen. Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller will das ändern.

Lesezeit: 2 Minuten

Für viele ältere Photovoltaik- und Windenergieanlagen läuft in den nächsten Jahren die EEG-Vergütung aus. Damit stelle sich häufig die Frage, ob sie noch wirtschaftlich betrieben werden können. Für Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller wäre es absurd, wenn noch funktionstüchtige Anlagen abgebaut würden. „Das wesentliche Problem für diese Anlagen ist meist nicht ihr Alter, das Problem ist die EEG-Umlage, die Verbraucher für den daraus erzeugten Strom zahlen müssen“, sagte der Minister. Die Selbstvermarktung des Windstroms, die nach Auslaufen der EEG-Vergütung das Ziel sein müsse, sei durch die Umlage kein lohnendes Geschäftsmodell. „Um ältere Anlagen wirtschaftlich betreiben zu können, müssen wir die EEG-Umlage abschaffen“, so Untersteller.

CO2-Preis statt EEG-Umlage

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Der baden-württembergische Umweltminister hatte in den vergangenen Tagen bereits ein Modell vorgestellt, wie dieser Vorschlag in einem größeren energiewirtschaftlichen Zusammenhang umzusetzen ist. „Wir entlasten den erneuerbaren Strom von staatlichen Abgaben und Steuern, und wir belasten auf der anderen Seite klimaschädliche Energieträger. Das gibt er Energiewende neue Dynamik und ist ein Anreiz für mehr Klimaschutz.“

In Baden-Württemberg wird bis 2025 voraussichtlich etwa ein Drittel (229) der aktuell aktiven Anlagen mit einer installierten Leistung von insgesamt 275 Megawatt (18 Prozent der aktuell installierten Leistung) ihr Förderende erreichen. Bundesweit werden es bis 2025 voraussichtlich 11 934 Windenergieanlagen (knapp 14 100 MW) sein (Quelle: Bt-DS 19/4196). Bei der Photovoltaik wird mit mehr als 46 000 Anlagen in Baden-Württemberg gerechnet, die bis 2025/2026 ihr Förderende erreicht haben.

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