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Neue Studie

Windräder sind nicht Ursache für Tod von Rotmilanen

Neue Untersuchungen an zuvor besenderten und später tot eingesammelten Rotmilanen beweisen, dass die Tiere nicht an Windrädern verendet sind, sondern am Straßenverkehr, Zügen und Stromleitungen.

Lesezeit: 2 Minuten

Gegner von Windkraftanlagen und Naturschützer behaupten häufiger, Windräder würden große Greifvögel in Massen töten. Neue Untersuchungen an Rotmilanen mit GPS-Sendern beweisen nun das Gegenteil.

Das ZDF-Magazin Frontal 21 berichtete am Dienstag über die Haupttodesursachen. Überraschend, die Windkraft steht ganz weit unten in der Liste:

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  1. Fressfeinde
  2. Vergiftung (bewusste und zufällige)
  3. Straßenverkehr
  4. Stromleitungen
  5. Abschuss
  6. Schienenverkehr
  7. Windkraft

Rainer Raab, Life Eurokite Projekt dazu: „Erstaunlich waren unsere ersten Ergebnisse aus Spanien. Die Haupttodesursache ist gefressen werden, d.h. Rotmilane werden von anderen gefressen. Dann kommt schon – und das ist schockierend – illegale Vergiftung. Und dann kommen noch andere menschengemachte Ursachen.“

Auf konkrete Nachfrage stellte Raab eindeutig fest, dass es nicht danach aussieht, dass die Windkraft eine Gefahr für Rotmilane darstellt. Tatsächlich hat sich die Zahl der Rotmilane in Deutschland vermehrt, während immer mehr Windräder aufgestellt wurden. Für die Behörden ist das bislang jedoch kein Argument, sie verhindern vielerorts weiterhin einen Zubau oder ein Repowering vorhandener Anlagen, so ZDF Frontal weiter.

Eine gewisse Schuld am Tod der Greifvögel schiebt Dr. Oliver Krone vom Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung übrigens den Bauern zu. So sagte er im Bericht, dass viele Rotmilane an Rattengift sterben, welches sie über vergiftete Ratten und Mäuse aufnehmen. Dieses Rattengift werde ausgebracht von Nutztierhaltern oder Masttierhaltern, um bei ihrem Futter und den Tieren seuchenhygienische Bedingungen herzustellen, wo Ratten und Mäuse keinen Platz haben.

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