150 Wildgänse verendet: Vergiftung durch Zinkphosphid?

Seit dem 25. Oktober wurden im nördlichen Teil des Salzhaffes in Mecklenburg-Vorpommern ca. 150 Wildgänse tot aufgefunden. Die Behörden vermuten eine Vergiftung durch eine Intoxikation durch Zinkphosphid. Die Befunde ergeben jedoch kein einheitliches Bild, so dass ein weiterer Befund abgewartet werden muss.

Seit dem 25. Oktober wurden im nördlichen Teil des Salzhaffes in Mecklenburg-Vorpommern ca. 150 Wildgänse tot aufgefunden. Die Behörden vermuten eine Vergiftung durch eine Intoxikation durch Zinkphosphid.

Die vorliegenden Befunde ergeben jedoch kein einheitliches Bild, so dass zur Bestätigung des Verdachtes ein weiterer toxikologische Befund aus Göttingen abgewartet werden muss. Dies kann ca. 10 Tage in Anspruch nehmen.

Bei Zinkphosphid handelt es sich um einen Wirkstoff, der zur Schadnagerbekämpfung eingesetzt wird, z.B.in der Landwirtschaft auch zur Bekämpfung von Feldmäusen, wobei die Anwendung von Zinkphosphidködern direkt in die Mäuselöcher mit anschließender Abdeckung erfolgen muss. Eine unverdeckte Ausbringung ist gesetzlich verboten, da so Wildtiere die Köder aufnehmen könnten.

Das LALLF hat unter Mithilfe von Naturschutzbehörden und Ornithologen die bekannten Rastplätze von Wildgänsen in der Nachbarschaft zum Salzhaff und die weitere Umgebung mit dem Ziel untersucht, die Vergiftungsquelle zu finden und zu beseitigen. Die Ermittlungen dauern zur Stunde an.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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