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24.000 Schweine auf Straathof-Betrieb verbrannt

Bei einem Feuer auf dem „Knorhof“ des Straathof-Unternehmens Sebava im Ort Erichem (NL) am 27. Juli sollen rund 24.000 Schweine verbrannt sein. Das berichtet die Agrarzeitschrift Boerderij. Genehmigt seien die Ställe für etwa 2.000 Sauen mit Saugferkeln, 7.600 Aufzucht-Ferkel und 9.600 Mastschweine.

Lesezeit: 2 Minuten

Bei einem Feuer auf dem „Knorhof“ des Straathof-Unternehmens Sebava im Ort Erichem (NL) am 27. Juli sollen rund 24.000 Schweine verbrannt sein. Das berichtet die Agrarzeitschrift Boerderij.


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Genehmigt seien die Ställe für etwa 2.000 Sauen mit Saugferkeln, 7.600 Aufzucht-Ferkel und 9.600 Mastschweine, schreibt die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) in einer Pressemitteilung. Die Anlage stehe in den Niederlanden bereits seit längerem in der Kritik. Es soll sich um umgebaute zweistöckige Geflügelställe handeln. Die Gemeinde habe Straathof vor Jahren nur mit einer teuren Klage dazu zwingen können, die überbelegten Ställe auf den genehmigten Tierbestand zurückzuführen. Wie auch in Deutschland, wo Adriaan Straathof nach wiederholten Verstößen Berufsverbot hat, ignoriere er auch in seinem Heimatland oft Vorgaben, zitiert die AbL die Zeitung Boerderij.


Hannoveraner Brandschutz-Vorgaben bundesweit einführen


Die Arbeitsgemeinschaft fordert in diesem Zusammenhang auch die deutschen

Genehmigungsbehörden auf, bei Groß-Tierhaltungsanlagen die Vorschriften der Länder-Bauordnungen konsequent anzuwenden: Danach müssten die Bauten und Baumaterialien so ausgeführt werden, dass im Brandfall Menschen und auch Tiere wirklich zu retten seien bzw. vor dem Übergreifen des Feuers auf andere Stallabschnitte geschützt würden. Die von der Region Hannover ausgearbeiteten Brandschutz-Vorgaben müssten endlich auch bundesweit  allgemeingültig werden.  


AbL-Sprecher Eckehard Niemann bedauert zudem, dass es auch in Deutschland von Straathof umgebaute Ställe gebe, die zum Teil sogar keine Genehmigung hätten. Im Handelsregister  werde nach dem Berufsverbot für Straathof dessen Name zwar nicht mehr als Eigner aufgeführt, dennoch sei man dringlich an einer Klärung der Frage interessiert, ob es wirklich keinerlei Verbindung Straathofs zu der Nachfolge-Gesellschaft gebe.


Und die baurechtliche Möglichkeit der Gemeinden, für beantragte gewerbliche Tierhaltungs-Großanlagen keine Bebauungspläne mehr aufzustellen und diese so zu verhindern, müsse vom Bundestag endlich auf sämtliche Tierhaltungs-Großanlagen ausgeweitet werden. Die entsprechenden Pläne von SPD-Bauministerin Hendricks würden auch von der AbL voll unterstützt.    

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