Amerika

Agrarblogger on Tour: Schweinemast in den USA

Am Dienstag stand ein Besuch bei Kent Blunier an. Der Farmer aus dem Bundesstaat Illinois mästet 5.000 Mastschweine. Zudem bewirtschaftet er 1.000 Hektar mit GMO-Soja und -Mais.

Am Dienstag stand ein Besuch bei Kent Blunier an. Der Farmer aus dem Bundesstaat Illinois mästet 5.000 Schweine. Zudem bewirtschaftet er 1.000 Hektar mit GMO-Soja und -Mais.

Blunier engagiert sich stark in den sozialen Medien. Vor einigen Jahren gründete er die Facebook-Gruppe „Farm Hats“, mit dem Ziel, die amerikanischen Landwirte miteinander zu vernetzen. Mittlerweile diskutieren in der Gruppe über 12.000 Landwirte über aktuelle landwirtschaftliche Themen und mögliche Öffentlichkeitsarbeitsprojekte.

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Kent Blunier im Gespräch mit den Gästen aus Deutschland. (Bildquelle: Lenfers)

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In fünf "Offenklimaställen" mästet Blunier 5000 Schweine im Lohn. 120 Tiere befinden sich in einer Gruppe. Die gesamte Mast findet im Rein-Raus-Verfahren statt. (Bildquelle: Lenfers)

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Neben Schulklassen führt der Farmer auch Lehrergruppen über den Hof, um diesen die Schweinehaltung näher zu bringen. (Bildquelle: Lenfers)

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Die Schweine tragen keine Ohrmarken. Blunier bezieht von fünf Landwirten die Ferkel. Je Aufzuchtbetrieb werden die Schweine mit einem anderem "Ohrschnitt" gekennzeichnet, um eine Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten. (Bildquelle: Lenfers)

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Die Schweinegülle wird in einer im Feld angelegten Güllelagune zwischengelagert und einmal im Jahr leergefahren. In Deutschland unvorstellbar. (Bildquelle: Lenfers)

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Die Maschinen wurden extra für die Besucher aus Deutschland auf dem Hof drapiert. Jedes Jahr wird ein neuer Drescher gekauft. (Bildquelle: Lenfers)

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Der Mais ist bereits im Boden. Gelegt per Striptillverfahren. (Bildquelle: Lenfers)

Neben der Führung auf der Farm besuchten die Agrarblogger einen Workshop zum Thema Consumer Engagement. Auf Einladung der Illinois Farm Families (Art Bauernverband des Bundesstaates Illinois) diskutierten die deutschen und amerikanischen Landwirte über Imageprobleme und Lösungsansätze.  


 

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Die amerikanischen Landwirte stehen ähnlichen Imageproblemen gegenüber. Die Agrarblogger konnten sich inspirieren lassen und einige neue Impulse mit nach Hause nehmen. (Bildquelle: Lenfers)

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