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Land schafft Verbindung

Andresen: Bauernverband hatte genug Zeit sich zu verändern

LsV-Sprecher Andresen zeigt sich nach der Wiederwahl von Bauernpräsident Rukwied enttäuscht. Der Bauernverband habe nur wenig gelernt.

Lesezeit: 2 Minuten

Nach der Wiederwahl von Joachim Rukwied zum Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) wendete sich LsV-Sprecher Dirk Andresen per Videobotschaft zu Wort. Beim Deutschen Bauerntag in Erfurt sprachen Mitglieder, aber auch Rukwied selbst, Defizite in der Verbandskommunikation an (top agrar berichtete). Andresen begrüßt die Einsicht, dass sich der Verband reformieren müsse. Die Umsetzung, die Rukwied selbst angeboten habe, sei in Erfurt aber nicht praktiziert worden. Der LsV-Sprecher kritisiert damit erneut die bisherigen Strukturen des DBVs. Diese „haben dazu beigetragen, dass sich Land schafft Verbindung überhaupt gegründet hat“, betont Andresen gegenüber top agrar Online. Rukwied habe mehr als ein Jahr Zeit gehabt, den Bauernverband neu zu strukturieren und glaubwürdiger zu machen. „Es hat sich seitdem leider nur sehr wenig verändert“, bedauert der der Sprecher von Land schafft Verbindung (LsV) im Video. „Das Problem des Deutschen Bauernverbandes ist seine enge Verzahnung mit Politik und Industrie und seine Unfähigkeit, sich klar zu dem agrarpolitischen Leitbild zu bekennen, das uns allen wichtig ist: zum bäuerlichen Familienbetrieb“, betont Andresen zudem gegenüber top agrar Online.

Modernes Bündis nötig

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Der Bauernverband leiste viel. „Zu vielen Themen haben wir auch die gleichen Schnittmengen“, weiß der Landwirt. Wir haben insbesondere zu Anfang viel Unterstützung von Herrn Rukwied und von den Landesbauernverbänden erfahren“, bedankt sich Andresen. Diese Unterstützung habe in den letzten Monaten jedoch stark nachgelassen. Die Kritik der Radikalisierung weißt Andresen klar zurück: „Wir hatten zu keiner Zeit radikale Bauern. Was wir haben sind verzweifelte Landwirte und deren Familien, die sich um ihre Zukunft sorgen. Wir brauchen mehr Transparenz als auch eine zukunftsfähigere und flexiblere Politik. Bauern verdienen einen ehrlichen Dialog.“ Daher brauche es ein modernes Bündnis von Bauern wie LsV, das Generationsübergreifend glaubwürdig agiert und neue Wege organisiert.

Die ganze Videobotschaft finden Sie hier:

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