Belgien/Afrikanische Schweinepest

ASP-infizierte Wildschweine auf dem Weg nach Frankreich unterwegs Premium

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist in Belgien weiter auf dem Vormarsch und der für das Hausschwein so gefährliche Virus alles andere als unter Kontrolle. Die wallonische Regierung bestätigte am Mittwoch zwei ASP-Fälle bei am Wochenende zuvor geschossenen Wildschweinen außerhalb der bisher markierten Sperrzone. Nun ist Frankreich akut bedroht.

Belgien wartet zu Jahresbeginn mit schlechten Nachrichten auf. Die Afrikanische Schweinepest (ASP) weitet sich weiter aus in Richtung Westen nach Frankreich. Am Mittwoch bestätigte der wallonische Landwirtschaftsminister René Collin, den Befund von zwei neuen ASP-Fällen bei zwei Wildschweinen, die außerhalb der bisherigen Sperrzone in der Provinz Luxemburg geschossen wurden.

Die Afrikanische Schweinepest ist in Belgien noch nicht unter Kontrolle. Dies räumten die Brüsseler Behörden des wallonischen Landwirtschaftsministeriums als auch des föderalen Agrarministeriums am Mittwoch in Namur und Brüssel ein. Der Virus breite sich nach Westen aus, heißt es übereinstimmend und sei auf dem Vormarsch in Richtung Nachbarstaaten Frankreich und Luxemburg. „Die Behörden in Frankreich und Luxemburg sind entsprechend informiert worden“, teilte Collin in einem Pressecommuniqué mit.

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Artikel geschrieben von

Thomas A. Friedrich

Korrespondent Brüssel/Straßburg

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