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Aufschwung des FAO-Preisindex unterbrochen

Der Aufschwung des Weltmarktpreisindex für Grundnahrungsmittel ist im April zum Erliegen gekommen. Wie die FAO mitteilt, sank der von ihr berechnete Preisindex im Monatsvergleich um 1,6 % auf 209,3 Punkte; das Niveau vom April 2013 wurde um 3,5 % unterschritten.

Lesezeit: 3 Minuten

Der Aufschwung des Weltmarktpreisindex für Grundnahrungsmittel ist im April zum Erliegen gekommen. Wie die FAO mitteilt, sank der von ihr berechnete Preisindex im Monatsvergleich um 1,6 % auf 209,3 Punkte; das Niveau vom April 2013 wurde um 3,5 % unterschritten.


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Ursache war laut der Ernährungsorganisation vor allem die Preisschwäche bei Milchprodukten; der entsprechende Teilindex verringerte sich gegenüber März um 6,9 % auf 251,5 Punkte. Hinzu kam ein Rückgang des Index für pflanzliche Öle um 2,8 % auf 199 Punkte sowie des Zuckerpreisindex um 1,6 % auf 249,9 Punkte.


Im Gegensatz dazu tendierten die Preise für Getreide und Fleischerzeugnisse weiter fest. Der FAO-Getreidepreisindex lag im April bei 206,9 Punkten; das waren 0,5 % mehr als im März, aber noch immer 10,3 % weniger als ein Jahr davor. Der Fleischindex kletterte um 0,4 % auf 185,8 Punkte.


In einem parallel dazu erschienenen Ausblicksbericht hält die UN-Organisation fest, dass die Weltmärkte zuletzt insgesamt schwankungsanfälliger geworden seien - einerseits wegen widriger Witterungsbedingungen in zahlreichen Ländern und andererseits wegen der politischen Spannungen am Schwarzen Meer.


Gute Aussichten für Getreide


Die FAO prognostiziert für 2014 eine Weltgetreideernte von 2 458 Mio t einschließlich geschliffenem Reis. Das wären 2,4 % weniger als im vergangenen Rekordjahr; es würde sich aber noch immer um die zweitgrößte Ernte überhaupt handeln. Für Grobgetreide dürfte der Rückgang vergleichsweise stark ausfallen, nämlich um 3,9 % auf 1 255 Mio t. Die Weizenproduktion soll 702 Mio t erreichen und damit um 1,9 % hinter dem Vorjahresaufkommen zurückbleiben.


Nichtsdestotrotz geht die FAO davon aus, dass die Bestände auf zufriedenstellendem Niveau verharren. Derzeit gebe keinen Anlass zur Besorgnis wegen einer eventuellen Knappheit - solange die Krise der Ukraine nicht zur Unterbrechung der Handelsströme führe.


Mehr Milch nach Asien


Die globale Fleischerzeugung dürfte laut FAO im Jahresvergleich um 1,1 % auf 311,8 Mio t steigen, vor allem wegen zusätzlicher Nachfrage aus den Schwellenländern. Schweinefleisch liegt den Prognosen zufolge mit 115,5 Mio t vorn; danach kommen Geflügelfleisch mit 109 Mio t und Rindfleisch mit 68 Mio t. Geflügel bleibt mit einem Marktanteil von 43 % die meistgehandelte Fleischart, gefolgt von Rind, Schweine- sowie Hammelfleisch.


Der Handel mit Milchprodukten könnte angesichts der weiter starken Nachfrage aus Asien gegenüber 2013 um 1,8 % auf 69 Mio t Milchäquivalent zulegen. Die Welt-Milcherzeugung soll um 2,1 % auf 783 Mio t klettern. Ferner erwarten die FAO-Analysten einen weiteren kräftigen Aufschwung der Ölsaatenproduktion um 5,7 % auf 509 Mio t. Das Zuckeraufkommen dürfte hingegen bei 182 Mio t stagnieren. Allerdings rechnet die FAO mit einem regen Zuckerhandel in Höhe von 57 Mio t; das wären 6,2 % mehr als im Vorjahr.

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