Agrargipfel

Bauer Willi frustriert: "Landwirtschaft ist der Politik egal"

Dr. Kremer-Schillings hat letztes Jahr beim Agrargipfel im Kanzleramt teilgenommen. Sein Fazit ist mehr als ernüchternd, er hat den Glauben an die Unterstützung von Regierung und Politik verloren.

Zum Jahreswechsel hat sich Dr. Willi Kremer-Schillings alias Bauer Willi einige Gedanken gemacht. Sein jüngster Blogeintrag auf www.bauerwilli.com ist sehr frustrierend. Hat der Verfechter einer faktenbasierten Landwirtschaft den Mut verloren? Die wichtigsten Aussagen aus dem Blog:

Zu Beginn seines aktuellen Eintrags zollt der Ackerbauer den tausenden Bauern Respekt, die in Berlin für den Erhalt der Landwirtschaft demonstriert hatten. Hier seien keine weltfernen Spinner auf die Straße gegangen, sondern handfeste Menschen mit einer soliden fachlichen Ausbildung und einer Verantwortung für ihre Betriebe.

Berlin habe einen Eindruck von dem festen, unbeirrbaren Zorn von Menschen gespürt, die wissen was sie leisten. „Die Demonstration wurde von der Basis organisiert, ohne die Lobbyverbände, die der Entwicklung, auch heute noch, ohne eine Antwort gegenüberstehen. Der DBV ist abgetaucht, unsichtbar, unhörbar. Seine Mitglieder sind enttäuscht, über den Stil, wie ihre offizielle Interessensvertretung in der Öffentlichkeit agiert. Dass man nun auf den fahrenden Zug aufspringen will macht es nur noch peinlicher. Die neue Bewegung könnte eine Wende markieren. Der Protest wirkt fast wie ein Hilfeschrei, das Land und die Landwirtschaft nicht zu vergessen“, schreibt Bauer Willi auf seiner Homepage.

Union entfernt sich von den Bürgern

Der Landwirt aus dem Rheinland beobachtet, dass sich der ländliche Raum derzeit von den etablierten Parteien abkoppelt, allen voran von ihrer bisherigen politischen Heimat, der CDU/CSU. Es öffne sich eine tiefe Kluft zwischen dem städtischen Publikum, den skandalverliebten Medien und den lauten NGO´s, die immer mehr die öffentlichen Meinung bestimmen, denen nun auch die Bundesregierung folgt.

Das von den Ministerinnen Schulze und Klöckner geschnürte Agrarpaket drückt den Landwirten den Hals zu, so Kremer-Schillings weiter. Teile der CDU/CSU-Fraktion seien darüber ebenso entsetzt wie die Bauern. „Frau Merkel machte aber, gemeinsam mit Frau Klöckner, in einem Meeting, dass sich „Agrargipfel“ nannte, unmissverständlich klar, dass sie nicht im Traum daran denkt, an der Politik irgendetwas zu ändern. Auf meine Bemerkung, dass 50 % der Landwirte Nebenerwerbslandwirte sind und sich die allseits so gepriesene Digitalisierung nicht leisten können, antwortete sie sinngemäß: Digitalisierung ist nun mal der Trend und daran werden sich auch die Nebenerwerbslandwirte anpassen müssen“, erinnert sich Bauer Willi, der am Gipfel im Kanzleramt teilnahm.

Auch sonst habe sie signalisiert, dass ihr die deutsche Landwirtschaft ziemlich egal sei. Dass Kanzlerin Merkel zu Beginn des Tages von der großen Bedeutung der heimischen Landwirtschaft sprach, habe er ihr nicht abgenommen. Es sei einfach zu offensichtlich und zu übertrieben gewesen, meint Kremer-Schillings. Überhaupt seien auf dem „Agrargipfel“ nur wenige Vertreter derjenigen Menschen zu finden gewesen, die auch auf den Demonstrationen waren und die tatsächlich Angst um ihre Zukunft haben müssen.

In seinem Blog schreibt Bauer Willi dann noch über die Medien, die seiner Meinung nach versuchen, die Bauern „kaltzustellen“. Und der CDU/CSU nehme er nicht mehr ab, an der Seite der Bauern zu stehen. Er habe den Eindruck bekommen, die Regierung entferne sich immer weiter vom Volk. Auch die Stammwähler der CDU würden sich wohl von ihrer Stammpartei abwenden.

An nachträgliche Änderungen am Agrarpaket oder der Düngeverordnung glaubt Kremer-Schillings nicht mehr. Die CDU/CSU bereitet sich seiner Meinung nach auf die Große Koalition mit den Grünen vor. „Die Energiewende geht ihren Gang und wir sehen kopfschüttelnd zu, wie Atomstrom aus Frankreich und Kohlestrom aus Polen importiert wird. Die Verkehrswende hin zu E-Mobilität geht am Bedarf der Kunden vorbei, die Automobilindustrie baut schon mal Stellen ab.“

Bauern als Wähler unbedeutend

Der Rheinländer muss mit Bedauern feststellen, dass die wirtschaftliche Bedeutung und die Wählerstimmenmenge so gering geworden sind, dass sich kaum jemand Karrierenachteile wegen der Bauern einhandelt. Das Agrarpaket werde eiskalt durchgezogen und auch durch den Agrargipfel habe sich daran nichts geändert.

„Jammern bringt nichts. Wir müssen heute nüchtern feststellen: Außer einem Besuch bei der Kanzlerin haben wir nichts erreicht. Sie hat die Themen, die die demonstrierenden Bauern auf die Straße gebracht hat, neutralisiert. Jede weitere Demonstration wird daran vermutlich nichts ändern. Und die grünen Kreuze können wir auch wieder reinholen. Es interessiert niemand, ob wir unsere Höfe erhalten wollen. Glauben Sie auch denjenigen nicht, die ihnen das weismachen wollen. Es sind Rattenfänger“, so Kremer-Schillings ernüchtert.

Er rät seinen Berufskollegen inzwischen dazu, ihren Kindern alle beruflichen Wege offen zu lassen und ihnen den Druck zu nehmen, den Hof mal übernehmen zu müssen. Der Staat werde jedenfalls nicht mehr stützend zur Seite stehen. Wer künftig Landwirtschaft betreiben will, sei auf sich allein gestellt und müsse scharf rechnen, ob sich das noch lohnt. 2020 gelte es für die Bauern, der Realität ins Auge zu blicken.


Diskussionen zum Artikel

von Reiner Matthes

Sorry, nur Aktionismus

Straßenbäume und / oder Feldhamster: sind nett und kommen bei Wählern gut an. Helfen aber leider beim großen Problem Erderwärmung so gut wie nix. Kommt denn keiner auf die Idee endlich was für den Regenwald am Amazonas oder in Indonesien zu tun ? Verdammt noch mal, da ist die ... mehr anzeigen

von Anton Heukamp

Die "Rattenfänger" haben Hochkonjunktur, das zeigt die aktuelle TopAgrar Umfrage zu dem Wahlverhalten der Bauern. Das ist keine langfristige Lösung. Die Bundesregierung muss bereit sein, Fehler in dem Umgang mit uns Landwirten einzugestehen, mit Herrn Aeikens' Abgang ist das Jahr ... mehr anzeigen

von Thomas Schaffner

Nichts mehr liefern

Dann wird es Zeit, mal eine Woche, oder länger, keinerlei ldw. Produkte abzuliefern. Des weiteren ein Jahr lang keine Investitionen zu tätigen. Mal schauen, wie darauf reagiert wird?

von Dieter Hagedorn

Realitäten

Ich traf Bauer Willi neulich auf einer Veranstaltung in Detmold, wo er mit seinen Vortrag und seiner Kritik an allen glänzte. Rhetorisch ein amüsanter Abend. Was ich aber vermisse sind Gangbare Gegenvorschläge. Ich gebe zu, das sich der Bauernverband langsam bewegt, aber er muss ja ... mehr anzeigen

von Martin Kluthe

(Land)Wirtschaft ist der Regierung egal

Nicht nur die Bauern, sondern die gesamte Wirtschaft ist Merkel vollkommen egal. Sie versteht davon weder etwas, noch müssen wir uns wundern. Die Frau hat die Vernichtung der BRD im Sinne und kommt damit in grossen Schritten weiter. Angeblich kann sie ja nicht so dumm sein - dann ist es Absicht

von Georg Keckl

mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

bitte realistisch mit kleinen Schritten vorwärts oder rückwärts zufrieden sein, mehr war nicht zu erwarten: https://www.ava1.de/blog/freier-kommentar-von-georg-keckl-hannover-25102019-n275

von Hans Merk

Daß Willin den Nagel auf den Kopf trifft wissen wir alle

aber wie damit umgehen? Warum lassen wir uns immer wieder von einem Verband alter Männer die nur ihre eigene Selbstversorgung im Kopf haben verkaufen. Hier müssen die Jungen endlich aufräumen. Warum halten wir uns an Regeln die unsere Vernichtung zum Ziel haben. Warum fordert ein ... mehr anzeigen

von Klaus Jensen

Nicht bange machen lassen....

immer weiter....!!!!

von Rudolf Rößle

Bezug

@Klaus Fiederling Ich bezog es auf ihre Aussage, das zu produzieren was der hungrige Energiemarkt nachfragt. Nicht auf ihren Betrieb. Sorry, wenn sie meine Aussage falsch interpretieren und ich mich nicht verständlich ausgedrückt habe. Ich wollte damit nur sagen, dass wir uns auch ... mehr anzeigen

von Johann Blankenbühler

Die Deutschen Politiker haben schon lange die Realität zum Volke verloren!

Über 70 Jahren Frieden und die Politiker haben die Realität zur Bevölkerung verloren, machen sich nur noch ihre fetten Taschen voll! Wie vor über 2000 Jahren, wie auch bei den Alten Römer hatten die Politiker nach dem Prinzip ihre Politik ausgerichtet Brot und Spiele um das Volk ... mehr anzeigen

von Klaus Fiederling

Werter Herr Rudolf Rößle,

Sie bringen die Ausschreibung von Blumenwiesen und eine damit einhergehende Finanzierung durch Privatpersonen mit meinem Namen in Verbindung. Wie kommen Sie dabei auf meine Person? Eine solche Aktion wurde von mir zu keinem Zeitpunkt initiiert und ich gedenke das auch zukünftig nicht zu tun!

von Gerhard Lindner

Verwunderlich, wie uneins sich die vielen Kommentare sind. Ich selbst bewundere Bauer Willi nicht nur für sein Engagement der letzten Jahre, sondern auch für dieses ehrliche Statement. Hatte er nicht erst vor kurzem für uns alle ein Treffen mit Frau Klöckner und anschliessend mit ... mehr anzeigen

von Guido Müller

Wer ist ...

"Stellungnahme von Eckehard Niemann 13. November 2017Landwirtschaft, PolitikAbL, AGRAR-HINWEISE, Eckehard Niemann, Wir haben es satt, Wir machen Euch satt, Bernhard Barkmann Eckehard Niemann erklärt seinen Rücktritt bei der AbL" XXXXX Seine Stellungnahme habe ich gelesen. ... mehr anzeigen

von Guido Müller

Landwirtschaft wird unterwandert

Ich suchte nach: Martin Hofstetter XXXXXXXXXXXX Martin Hofstetter (*1961) ist Landwirtschaftsexperte bei Greenpeace. Nach einem Landwirtschaftsstudium und diversen Zwischenstationen ist Martin seit 1998 für Greenpeace Deutschland in verschiedenen Positionen tätig. Seit 2014 arbeitet er ... mehr anzeigen

von Guido Müller

Knall nicht gehört

Ich habe nach "Philipp Braendle" gesucht und bin auf AbL gestoßen. XXXXXXXX Bäuerinnen und Bauern fordern: Machen Sie ernst, Frau Merkel, stoppen Sie den Klimawandel jetzt! XXXXXXXXXXXXX Am 20. September tagt das Klimakabinett in Berlin. Und in New York wird der UN-Klimagipfel ... mehr anzeigen

von Claus Mahnken

An Martin Hofsteter

Bleiben Sie sachlich ,auch wenn es Ihnen schwerfällt.Die Agrarsubventionen machen nur 7 Prozent aller Subventionen des Bundes aus, und das für eine Branche,die für die Ernährungssicherheit der Bevölkerrung sorgt , die Landschaft pflegt und Arbeitsplätze bietet. .

von Hans-Peter Mahler

Hallo Herr Martin Hofstetter

Da sie hier schon Kommentare schreiben, können sie uns ja auch gleich erklären wie zukünftig, die auf totale digitale Überwachung ausgelegte Landwirtschaft, die Frau Merkel den letzten noch nachbleibenden Betrieben verpassen will aussehen soll? Ich kann man mich noch so vage ... mehr anzeigen

von Rudolf Rößle

Blumenwiesen

@KlausFiederling Nachfrage nach Angesagtem Weiß jemand von Euch ,ob die ausgeschriebenen Flächen für Blumenwiesen von Privatpersonen finanziert worden sind?

von Christian Bothe

@Niemann

Ihre Gegenargumentation zu Bauer Willi ist ziemlich daneben! Wir brauchen weder einen Gesellschaftsvertrag,noch eine Agrarwende und Energiewende(so wie es das Musterländle BRD macht).Die LW weiß, was zu tun ist und das haben unsere Landwirte zur Genüge bewiesen.Gearbeitet wird dort ... mehr anzeigen

von Willy Toft

Bauer Willi weiß, was viele Bauern schon ahnen, die Politik nimmt keine Rücksicht mehr, nur ....

der Mainstream wird noch ausgelebt, und wenn es die Existenz vieler Betriebe kostet! Einer verwöhnten Gesellschaft kann man nie genügen. Jede Woche wird eine neue Sau durchs Dorf gejagt, damit der Pegel an negativen Nachrichten stets gehalten wird. Wir Bauern wollen nur am ... mehr anzeigen

von Rudolf Rößle

Industrie

wird bei Forschung und Entwicklung stark finanziell unterstützt und entlastet. Ein großer Teil der Dienstleistungen/ öffentlicher Dienst/Beamtenapparat sind im Prinzip Steuersubventionen. Wir müssen uns Schritt für Schritt mehr Marktmacht erarbeiten. Hier kann uns die digitale Welt ... mehr anzeigen

von Eckehard Niemann

@ Martin Beck - Expertise des Thünen-Instituts zum Zucker-Außenschutz der EU

Das Ende der Zuckerquote und mögliche Folgen Expertise Mengenbeschränkungen und hohe Zölle für Importe haben die EU-Zuckerindustrie fast fünf Jahrzehnte vor Konkurrenz geschützt. Mit dem Ende der Quote für Zucker und Isoglukose kann nun jeder in der EU so viel Zucker verkaufen, ... mehr anzeigen

von Eckehard Niemann

@ Martin Beck: Die EU hat (noch) einen recht wirksamen Drittlands-Außenschutz!

Wissenschaftler der Uni Hohenheim: „Die höchsten Zölle erhebt die EU auf die US-Exporte von Rindfleisch (64%), Milchprodukten (47%), Reis (21%), Zucker (19%) sowie Schweine- und Geflügelfleisch (15%)“. ... mehr anzeigen

von Hans-Peter Mahler

Mitlesen

Da kann man doch mal sehen wer hier alles Top Agrar aboniert! https://blog.greenpeace.de/autor/martin-hofstetter

Anmerkung der Redaktion

Auch die Bundes- und Landespolitiker, die sich mit Landwirtschaft und ländlichen Räumen beschäftigen, lesen top agrar; dazu die Fraktionen, Verbände, Wissenschaftler, Berater, Unterstützer und Agrarkritiker. Daher kommt Ihre Meinung bzw. die Stimmung in der Branche schon an den entsprechenden Stellen an.

von thies kruse

Druck erzeugt Gegendruck

Es ist gut, mal eine Standortbestimmung durchzuführen, 1 Etappe , die Landwirtschaft macht deutlich, das sie mit der Politik, deren Maßnahmen, die auf verkehrten Meldungen und verdrehten Tatsachen basieren nicht einverstanden ist. Macht, versucht der Bauernverband Bauernbund und andere ... mehr anzeigen

von Martin Beck

Kommentar Herr Niemann

Sehr geehrter Herr Niemann, Ihre Kommentar habe ich gelesen. Ein Schulterschluss mit anderen EU Ländern? Höhere Preise für Agrarprodukte? Bäuerliche Landwirtschaft? Die von mir formulierten Fragen setzen allesamt voraus dass wir in der EU über einen Aussenschutz verfügen ... mehr anzeigen

von Gerd Uken

@ Henken

Eine Anmerkung noch dazu: Siko Mansholt( Bauernjunge) hatte damals den Plan immer ausreichend Nahrungsmittel für die EU Bevölkerung....jetzt heißt der Bauernjunge Franz Timmermanns und der verdreht das ganze jetzt mit dem Green Deal ins Gecenteil. Alles was bislang gelaufen ist war ... mehr anzeigen

von Eckehard Niemann

Die bisherige Strategie von "Bauer Willi" scheint gescheitert...

Wenn "Bauer Willi" frustiert ist, dann sagt dies erstmal viel aus über das Versagen des Weges, den er mit seiner Internetseite beschritten hat: Dauer-Anklagen gegen VerbraucherInnen und BürgerInnen, die gefälligst als Individuen ihr individuelles Kaufverhalten ändern sollten. ----- ... mehr anzeigen

von Gerd Schuette

Danke Herr Fiederling

von Christian Bothe

Zitat Hofstetter...

„Sorry, aber ich bin echt genervt, wenn ich ausgerechnet bei top agrar (das ich ansonsten sehr schätze) solche Meldungen unreflektiert lesen muss.“ Ach H. Hofstetter, glauben Sie mir wie oft ich in den letzten Jahren als Leser (seit 1990) von Ihnen und Ihren Vereinen, Greenpeace,den ... mehr anzeigen

von Christian Bothe

@Brändle

H.Brändle, Ihren letzten Nebensatz kann sogar ich unterstützen! In der LW zu arbeiten, ist ein schöner Beruf und über Jahrhunderte haben sich die Bauern den Herausforderungen gestellt und dieses in Gottes freier Natur. Das Sie den Beitrag von Bauer Willi als "Gejammer"bezeichnen, ... mehr anzeigen

von Klaus Fiederling

Werter Herr Pehle,

Warum empfehlen Sie einer Berufskollegin lautstark, den Mund zu halten!? Wir leben in einer freiheitlichen Demokratie, wo eine gesittet freie Meinungsäußerung jedes Einzelnen eine Selbstverständlichkeit darstellen sollte, selbst wenn diese der eigenen nicht unbedingt gleichkommt. Wenn ... mehr anzeigen

von Phillip Braendle

Nur gejammer!

Herr Krämer-Schillimgs beschränkt sich malwieder nur aufs jammern und anklagen. Dabei hat er laut seinem Blog den Anspruch „Lösungswege zu suchen „ und in den Dialog zu treten“. In meinen Augen erweist er mit seinen permanent negativen und düstern Äußerungen unserem ... mehr anzeigen

von Bernhard ter Veen

irrwitzig...

wie ein vom Fuchs aufgeschreckter Hühnerstall...so wie sich einige "Berufskollegen" ,oder als was auch immer sie sich vorgeben, hier mit der Meinung der anderen umgehen. Dieser Berufsstand wird niemals geeint mit einer Stimme sprechen. Den "einen" geht es ums Überleben des eigenen ... mehr anzeigen

von Klaus Fiederling

Wir Bauern können mehr - wir Bauern können Zukunft!

Ja, dieser Frust hat sich spürbar breit gemacht; das ist kaum mehr zu übersehen. Beherrschen lassen sollten wir uns davon aber nicht, sondern vielmehr weit eher beherzt nach vorne blicken. Dazu gehört für mich, das eigene Schicksal unternehmerisch kampfesgestählt selbst in die Hand ... mehr anzeigen

von Christian Bothe

@Hofstetter

Ich kenne Sie zwar nicht und scheinbar haben Sie nicht viel mit der praktischen LW aufgrund Ihres Kommentars am Hut. Das was Bauer Willi kompetent darlegt, ist Fakt! Welcher Volkswirtschaftszweig wie die LW mit Pflanzenbau und der Tierproduktion ist in den letzten Jahren so vom Staat und ... mehr anzeigen

von KBV Demmin

Schwere Wege

sind das, die der Berufsstand gegangen ist und weiter gehen muss. Ich zolle Bauer Willi hohen Respekt für sein Engagement und seine Unermüdlichkeit.... aber hat er wirklich geglaubt, "Politik machen" sei so einfach? Ich weiß, das der Bauernverband an dieser Stelle -auch von Bauer ... mehr anzeigen

von Joachim Pehle

@Wosnitza

Sehr geehrte Frau Wosnitza, ich habe das schon mal hier im Forum geschrieben: Ich war in Bonn/Hamburg/Berlin... ich war dort nicht alleine... auch nicht mit zufällig dort getroffenen Berufskollegen,- sondern mit Mitstreitern organisiert dort hin. SIE SEHEN DAS FALSCH, wenn Sie (wieder ... mehr anzeigen

von Hans Spießl

Bauer Willi Kremer-Schillings hat recht

das die Bauern abgewickelt werden hat mir vor Jahren schon ein politischer Unterhändler der Union versucht beizubringen. Die Nitratproblematik die im Grunde kein wirkliches Problem ist (sieh doch nur wie die Grünen damals im Kosovo mit ... mehr anzeigen

von Martin Hofstetter

Könnt ihr eigentlich noch was anders als Klagen?

Sorry, aber kaum ein Wirtschaftszweig wird so stark ökonomisch wie politisch gestützt wie die Landwirtschaft (siehe BMEL Haushalt/Alterskasse; Direktzahlungen, rechtliche Sonderregelungen von Agrardiesel, Umsatzsteuer bis zum landwirtschaftlichen Erbrecht, Außenschutz an EU Grenzen ... mehr anzeigen

von Kirsten Wosnitza

Man muss Bauer Willi empfehlen,

Selbst ins Auge der Realität zu sehen. dAnn wird er feststellen, dass die wirtschaftlich schwierige Situation und damit oft fehlende Perspektive (vor allem auf tierhaltende Betrieben) der Bauern Ergebnis einer Politik in der Vergangenheit und nicht der Zukunft ist. Genau diese Politik ... mehr anzeigen

von Gerd Schuette

Bauer Willi hat bisher die Landwirtschaft mit viel Herzblut, Leidenschaft und Engagement vertreten. Jetzt aus seiner Feder dies Statement der Hoffnungslosigkeit lesen zu müssen schmerzt.

von Sonja Rimböck

Politik

Schwarz-Rote Regierung mit Komonistischer und Kapitalgieriger Grundierung. Rimböck Alfons

von Hans Nagl

Aufgewacht ! Es läuft doch Super.

Es läuft doch alles Super . Lebensmittel sind Spott billig. Jeder Bauer der aufhört bringt 2 Arbeitskräfte die Industrie. Die verbliebenen Bauernhöfe wachsen sich dabei zu Tode mit Investitionen ohne Ende. Die Banken verdienen gut dabei .

von Lars Henken

Traurig aber wahr

Willi Kremer-Schillings spricht mir aus der Seele und ich denke so geht es auch vielen meiner Berufskollegen. Ich habe 3 Söhne, die wohl alle das Potential hätten den Hof zu übernehmen, aber momentan sehe ich darin keine Perspektive. Wenn meine Jungen etwas mit Landwirtschaft machen ... mehr anzeigen

von Andreas Thiel

Sehr richtig...

Und das nicht erst seit gestern und heute!!!

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