BMEL bemüht sich um Zusammenarbeit mit Kasachstan

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) will die deutsch-kasachische Zusammenarbeit im Agrarbereich stärken. BMEL-Staatssekretär Peter Bleser ist dafür zu einer Reise in das Land aufgebrochen. Es geht es vor allem um Technologietransfer und Bildung.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) will die deutsch-kasachische Zusammenarbeit im Agrarbereich stärken. BMEL-Staatssekretär Peter Bleser ist dafür zu einer Reise in das Land aufgebrochen. Es geht es vor allem um Technologietransfer und Bildung.

Der Parlamentarische Staatssekretär des BMEL, Peter Bleser, ist zu einer bis zum Wochenende dauernden Reise nach Kasachstan aufgebrochen. Dort wird er politische Gespräche im kasachischen Landwirtschaftsministerium führen und den Feldtag des Deutschen Agrarzentrums Kasachstan (DAZ) eröffnen. Das Zentrum ist ein im Jahr 2010 vom BMEL und mehreren Unternehmen gemeinsam ins Leben gerufenes bilaterales Kooperationsprojekt.

„Kasachstan ist für Deutschland ein wichtiger Partner in Zentralasien. Das Land unternimmt große Anstrengungen, seinen landwirtschaftlichen Sektor weiter zu entwickeln und das enorme Potential mit nachhaltiger Landwirtschaft besser auszunutzen“, sagte Bleser in Berlin vor seiner Abreise. Deutschland unterstütze Kasachstan in diesem Prozess aktiv. Das Deutsche Agrarzentrum sei ein sehr gutes Beispiel für die Zusammenarbeit beider Länder sowie der Wirtschaft, so Bleser weiter.

An dem Agrarzentrum würden die Fortbildungskurse für Fachkräfte landwirtschaftlicher Unternehmen und für Hoch- und Berufsschullehrer sehr gut angenommen. „Hier wird ganz praktisch Wissen über Verfahren und Technologien für eine effizientere, rentablere und nachhaltigere Landwirtschaft vermittelt. In den nächsten Jahren soll sich das Zentrum zu einer selbst tragenden Einrichtung mit festem Platz im kasachischen Weiterbildungssystem entwickeln“, sagte Bleser.

Das BMEL engagiert sich in Kasachstan bisher an zwei bilateralen Kooperationsprojekten. Zum einen gibt es das Deutsche Agrarzentrum Kasachstan, welches praxisnah effiziente und nachhaltige landwirtschaftliche Produktionsverfahren vermitteln soll. Es kooperiert mit Institutionen der kasachischen Agrarausbildung und der Wissenschaft. Kasachische Praktiker aus landwirtschaftlichen Betrieben und Multiplikatoren, wie Hochschul- und Collegelehrer, nutzen das breite Kurs- und Weiterbildungsangebot.

Am DAZ sind außerdem europäische Wirtschaftspartner, die Sach- und Geldleistungen sowie Expertise einbringen, beteiligt. Außerdem gibt es den Agrarpolitischen Dialog (APD). Dieser zielt laut BMEL darauf ab, die politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem deutschen und kasachischen Agrarsektor zu fördern. Aktuelle Themenschwerpunkte sind die Ausgestaltung der rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen für die landwirtschaftlichen Genossenschaften, der ökologische Landbau sowie die Neuorganisation der agrarwissenschaftlichen Strukturen.

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