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Copa und Cogeca warnen vor dramatischer Lage auf EU-Milchmarkt

Copa und Cogeca haben am Mittwoch bei einem Treffen mit der EU-Kommission auf die kritische Lage auf dem EU-Milchmarkt hingewiesen und gewarnt, dass die Erzeugerpreise unter den Produktionskosten lägen und dringend etwas geschehen müsse.

Lesezeit: 2 Minuten

Copa und Cogeca haben am Mittwoch bei einem Treffen mit der EU-Kommission auf die kritische Lage auf dem EU-Milchmarkt hingewiesen und gewarnt, dass die Erzeugerpreise unter den Produktionskosten lägen und dringend etwas geschehen müsse.

 

Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Milch“, Mansel Raymond, erklärte: „Derzeit sind die Preise in der gesamten EU niedrig. Manche Landwirte können nicht kostendeckend produzieren, was zu schwerwiegenden Problemen mit dem Cash-Flow führt. Manche Mitglieder der Arbeitsgruppe warnten, dass diese ihr Geschäft aufgeben könnten, wenn nichts unternommen wird. Gleichzeitig wird von den Landwirten die Zahlung einer Superabgabe in Höhe von 800 Mio. Euro erwartet. Wir appellieren daher an die Kommission, sicherzustellen, dass das Geld aus der Superabgabe im Sektor verbleibt."


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Um der schwierigen Situation Herr zu werden, fordern die Verbände, dass schnell Entscheidungen getroffen werden. EU-Maßnahmen zur Marktverwaltung – öffentliche Intervention und private Lagerhaltung der EU – müssten gleichzeitig effizienter werden. "Man muss sich ernsthaft mit einer Anhebung des EU-Milchinterventionspreises befassen“, so Raymond.

 

Nach einer Präsentation in der Gruppe für den zivilen Dialog „Milch“ zu einem Marktverantwortungsprogramm warnten die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Milch und Milchprodukte“ von Copa und Cogeca, dass dieses praktisch überhaupt nicht umsetzbar sei und lehnten es rundweg ab.

 

Die extreme Marktvolatilität ist jedoch weiterhin ein Problem, mit dem umgegangen werden muss. Es ist essenziell, die Volatilität zu reduzieren. Die Arbeitsgruppe von Copa und Cogeca hat mehrere Systeme analysiert, von Gewinnspannenschutzsystemen in den USA, über Terminmärkte und Festpreiskontrakte bis hin zu flexiblen Kontrakten (Typ A und B Zahlungen). All diese müssen genauer untersucht werden und es könnte auch ein Seminar von Copa und Cogeca organisiert werden, dass sich mit freiwilligen Optionen beschäftigt. Landwirte müssen sich individuell entscheiden können, und zwar freiwillig.

 

Abschließend unterstrich der Generalsekretär von Copa-Cogeca, Pekka Pesonen, die Notwendigkeit, in den bilateralen Freihandelsgesprächen zwischen der EU und den USA im Hinblick auf die Kosten für den rechtlichen Schutz der Begriffe der EU (geografische Angaben), die europäische Qualitätsprodukte vor Nachahmung schützen, gleiche Ausgangsbedingungen sicherzustellen.

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