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DBV fordert weltweite klimaeffiziente Landwirtschaft

Am Mittwoch war Landwirtschaftstag auf der noch bis Ende nächster Woche andauernden Weltklimakonferenz in Marrakesch. Der Umweltbeauftragte des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Eberhard Hartelt, forderte, die besondere Rolle der Landwirtschaft zu beachten. Diese würde die Auswirkungen des Klimawandels weltweit spüren.

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Am Mittwoch war Landwirtschaftstag auf der noch bis Ende nächster Woche andauernden Weltklimakonferenz in Marrakesch. Der Umweltbeauftragte des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Eberhard Hartelt, forderte, die besondere Rolle der Landwirtschaft zu beachten. Diese würde die Auswirkungen des Klimawandels weltweit spüren.


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„Bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens kommt es darauf an, Landwirte bei der Anpassung an den Klimawandel und bei Fortschritten zu einer besonders klimaschonenden Landwirtschaft zu unterstützen“, sagte Hartelt auf der Weltklimakonferenz in Marrakesch. Die Staatengemeinschaft sei daher aufgerufen, das Pariser Abkommen mit Blick auf die besondere Rolle der Landwirtschaft zur Sicherung der Ernährung umzusetzen.


Die Klimakonferenz zeige, dass besonders in Afrika der Anpassungsbedarf der Landwirtschaft an den Klimawandel groß ist, so der DBV. Doch auch in Deutschland würden Maßnahmen nicht nur zum Klimaschutz notwendig, sondern auch Anpassungen in Folge des Klimawandels mit steigenden Temperaturen und extremen Wetterlagen. „Die Auswirkungen des Klimawandels werden heute schon bei der Ausbreitung neuer Schädlinge deutlich, die im Zuge des Klimawandels bei uns heimisch werden“, sagte Hartelt. Dies erfordere ein breites Spektrum an Pflanzenschutzmitteln, so Hartelt beim Landwirtschaftstag auf der Klimakonferenz. Außerdem zeigten zunehmende Extremwettereignisse wie Starkregen und Überschwemmungen, dass intelligente Absicherungsmöglichkeiten für Ernteausfälle gefordert sind“, so der DB-Umweltbeauftragte weiter.


Hartelt erinnerte daran, dass die Land- und Forstwirtschaft Teil der Lösung des Klimaproblems sei. „Durch den Anbau und die Bereitstellung von Biomasse ist die Landwirtschaft Grundlage der kohlenstoffarmen Bioökonomie. Dabei geht es nicht nur um Bioenergie für Wärme, Strom und Verkehr, sondern auch darum, mineralölbasierte Produkte – also beispielsweise Plastik, Lösungsmittel oder Fasern – durch nachwachsende Rohstoffe zu ersetzen“, sagte er. Der Landwirtschaft komme eine strategische Rolle beim Kampf gegen den Klimawandel zu. Die Klimakonferenz sollte deshalb diese strategische Bedeutung der Landwirtschaft durch entsprechende Anrechnungsregeln für Biomasse sicherstellen.


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