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Demeter macht dem Lebensmitteleinzelhandel Vorschriften

Der Vertrieb von Ökoprodukten unter der Marke Demeter wird künftig an Kriterien gebunden. Der Verein will damit seinen Qualitätsanspruch auf den Handel ausweiten. Händler müssen einen Bioanteil von mindestens 6 Prozent am Umsatz erreichen, um Produkte unter der Marke in die Regale stellen zu dürfen.

Lesezeit: 2 Minuten

Der Vertrieb von Ökoprodukten unter der Marke Demeter wird künftig an qualitative Kriterien gebunden. Der Verein will damit seinen Qualitätsanspruch auch auf den Handel ausweiten. Händler müssen einen Bioanteil von mindestens 6 Prozent am Umsatz erreichen und davon wiederum mindestens einen Demeter-Anteil von 10 Prozent vorweisen, um Produkte unter der Marke in die Regale stellen zu dürfen.


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Demeter möchte mit der Maßnahme ein Signal für zukunftsfähiges, faires Wirtschaften auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette ausgeben, erläutert der Verein. Die Entscheidung sei in einer außerordentlichen Delegiertenversammlung mit großer Mehrheit getroffen worden. „Erstmals wird durch diese Weichenstellung die Qualität der Zusammenarbeit zwischen Handelspartnern integraler Bestandteil des Markenversprechens“, erklärte Demeter-Vorstandssprecher Alexander Gerber.


Um Demeter-Produkte herstellen zu dürfen, müssen Verarbeiter nach Verbandsangaben mindestens 25 Prozent ihres Gesamtumsatzes mit Bioerzeugnissen erzielen und davon 10 Prozent mit Demeter-Produkten. Bei Händlern orientiere sich der Mindestbioanteil am deutschen Durchschnitt. Aktuell müssten sie einen Bioanteil von mindestens 6 Prozent am Umsatz erreichen und davon wiederum mindestens einen Demeter-Anteil von 10 Prozent, um Produkte unter der Marke in die Regale stellen zu können.


Regelmäßige Betriebsentwicklungsgespräche sollen zudem der verbindlichen Zielsetzung für die gemeinsame Weiterentwicklung dienen. Das Personal in den Einkaufsstätten müsse ferner regelmäßig geschult und den Konsumenten in den Läden Informationsmaterial angeboten werden. Neben der weiterhin klaren Ausrichtung auf den Naturkostfachhandel besteht nach Angaben des Verbandes damit auch für Verkaufsstellen des Lebensmitteleinzelhandels die Möglichkeit, Demeter-Ware anzubieten, sofern sie sich mit den Grundsätzen und Werten von Demeter verbinden.


Händler, die diesen Kriterien nicht entsprächen, aber mindestens 5 Prozent Ökoprodukte in ihrem Sortiment führten, könnten künftig Produkte mit einem biodynamischen Siegel verkaufen. Dieses neue Siegel garantiere, dass bei der Erzeugung und Verarbeitung die Demeter-Richtlinien eingehalten worden seien.

 

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