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Naturbewusstseinsstudie

"Deutsche für Schutzgebiete und gegen Gentechnik in der Landwirtschaft"

Umweltpolitiker sehen sich nach einer Umfrage gestärkt in dem Plan, künftig weitere Naturschutzgebiete auszuweisen. Die Bürger wünschten mehr Umweltschutz, heißt es.

Lesezeit: 2 Minuten

Eine große Mehrheit der Deutschen findet Schutzgebiete wichtig, um die Natur für nachfolgende Generationen zu erhalten. Sie unterstützen daher deren Stärkung - national wie international. Zudem sei das Naturbewusstsein in Deutschland gewachsen.

Das sind Ergebnisse der Naturbewusstseinsstudie 2019, die Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz, am 14. August in Berlin vorgestellt haben.

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Im Bereich der Gentechnik ist eine deutliche Mehrheit der Befragten, nämlich 95 %, der Meinung, dass mögliche Auswirkungen auf die Natur untersucht werden sollten. 81 % sprechen sich für ein Verbot von gentechnisch veränderten Organismen in der Landwirtschaft aus. Dieser Wert ist seit Beginn der Erhebungen etwa gleich hoch. 63 % haben die Sorge, dass sich die Folgen neuer gentechnischer Verfahren nicht absehen lassen. Im Bereich der Erneuerbaren Energien gibt es seit Beginn der Erhebungen einen stabilen Rückhalt für die Energiewende, vorausgesetzt sie geht nicht zulasten der Natur. Bei Photovoltaikanlagen sieht die Bevölkerung neue Anlagen lieber an oder auf Gebäuden und weniger auf der grünen Wiese.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "Eine große Mehrheit möchte sich aktiv für den Schutz der Natur einsetzen. Das betrifft vor allem die Schutzgebiete. Genau diese Gebiete wollen wir weiter stärken und ausweiten. Beim Thema Gentechnik wünschen sich die Menschen Transparenz und Sicherheit: Die deutliche Mehrheit der Befragten spricht sich für eine Kennzeichnung entsprechender Lebensmittel aus. Außerdem möchten sie, dass mögliche Umweltauswirkungen untersucht werden."

BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel: "Die Studie zeigt uns auch: Immer mehr Menschen in Deutschland - mittlerweile 63 % - ärgern sich deutlich darüber, dass mit der Natur oft sorglos umgegangen wird. Das kann ein wichtiger Antrieb für einen konsequenteren und besseren Naturschutz sein."

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