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Einkommen in der EU-Landwirtschaft gesunken

Die deutsche Landwirtschaft kann in Bezug auf das Realeinkommen je Arbeitskraft dem europäischen Trend trotzen: Während sich das Einkommen der Bauern von 2013 auf 2014 im EU-Durchschnitt um 1,7 % verringerte, wurde in der Bundesrepublik ein leichtes Plus von 0,2 % verzeichnet.

Lesezeit: 2 Minuten

Die deutsche Landwirtschaft kann in Bezug auf das Realeinkommen je Arbeitskraft dem europäischen Trend trotzen: Während sich das Einkommen der Bauern von 2013 auf 2014 im EU-Durchschnitt um 1,7 % verringerte, wurde in der Bundesrepublik ein leichtes Plus von 0,2 % verzeichnet. Das geht aus Zahlen hervor, die das EU-Statistikamt (Eurostat) vorgelegt hat.


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Gemäß der Statistik ging das landwirtschaftliche Realeinkommen je Arbeitskraft in 20 Mitgliedstaaten zurück. In Finnland betrug das Minus sogar 22,8 %. Im zweistelligen Bereich lagen die Einbußen ferner in Litauen, Belgien, Italien, Estland und Dänemark. Andererseits legten die Einkommen in Slowenien um 13,3 % zu.


Ein kräftiges Wachstum verzeichneten darüber hinaus Ungarn, Tschechien und Großbritannien mit jeweils mehr als 5 % sowie Griechenland mit 4,4 %. In Frankreich und Zypern lag das Plus bei 1,2 % beziehungsweise 1,8 %.


Den Eurostat-Schätzungen zufolge fiel der Wert der landwirtschaftlichen Produktion zu Erzeugerpreisen 2014 gegenüber dem Vorjahr EU-weit um 3,4 %. Das führen die Statistiker hauptsächlich auf ein deutliches Minus von 6 % für den Produktionswert pflanzlicher Erzeugnisse und eine geringfügige Abnahme des Produktionswerts tierischer Erzeugnisse um 0,9 % zurück - beides wiederum in einem vermehrten Druck auf die Preise begründet.


Kartoffeln verbilligten sich im jährlichen Vergleich des EU-Durchschnitts um 24,5 %, Ölsaaten um 14,7 %, Getreide um 13,9 %, Zuckerrüben um 11,6 %, Obst um 10,7 % und frisches Gemüse um 6,5 %. Im Bereich der tierischen Erzeugung sanken die Preise für Schweine um 6,1 %, für Rinder um 5,2 %, für Eier um 5,0 % sowie für Geflügel um 4,3 %.


Die Vorleistungskosten verringerten sich laut Eurostat real um 3,6 %; dabei gingen die Kosten für Futtermittel um 8,1 %, für Dünge- und Bodenverbesserungsmittel um 6,4 % sowie für Energie und Schmierstoffe um 3,9 % zurück.

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