EU verschärft Auflagen für Reisimporte aus China

Reisprodukte aus China werden bis auf Weiteres bei der Einfuhr in die EU schärfer kontrolliert. Hintergrund sind Fälle von Verunreinigungen mit in Europa nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Organismen (GVO). Wie die EU-Behörden mitteilen, ist das Ausmaß der Kontaminationen ungewiß. In der EU ist bislang keine einzige GV-Reislinie als Futter- und Lebensmittel zugelassen.

Reisprodukte aus China werden bis auf Weiteres bei der Einfuhr in die EU schärfer kontrolliert. Hintergrund sind Fälle von Verunreinigungen mit in Europa nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Organismen (GVO). Wie die EU-Behörden mitteilen, ist das Ausmaß der Kontaminationen ungewiß.

In der EU ist bislang keine einzige GV-Reislinie als Futter- und Lebensmittel zugelassen. Es bestehe das Risiko der weiteren Einschleppung, so die Kommission. Die Importe sollen auf bis zu 26 verschiedene GVO untersucht werden. Die bereits vorhandene Auflage an die chinesischen Behörden, die Abwesenheit entsprechender Verunreinigungen vor dem Versand zu bestätigen, wird verschärft: Sie dürfen nicht mehr nur Stichproben nehmen, sondern müssen sämtliche Lieferungen kontrollieren.

Nicht zugelassene GVO wurden in chinesischem Reis erstmals 2006 gefunden. Seitdem gelten in Europa besondere Einfuhrauflagen, die im Licht immer neuer Funde jedoch nicht mehr ausreichend erscheinen. (AgE)